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Aktien Frankfurt Ausblick: Leichter erwartet - Händler: 'Intel belastet'DPA-Datum: 2004-07-14 08:12:20

(dpa-AFX) Frankfurt - Händler rechnen am Mittwoch mit einem schwächeren Auftakt an der Frankfurter Börse. Händler verwiesen auf das gesenkte Margenziel des weltgrößten Chipherstellers Intel < Intc.NAS > < INL.FSE > für 2004. Das dürfte vor allem Technologiewerte belasten, sagten Börsianer. Positiv werteten sie hingegen, dass der US-Netzwerkausrüster Juniper < Jnpr.NAS > < JNP.ETR > im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen hat und im laufenden Geschäftsjahresviertel besser abschneiden will als bisher von Analysten prognostiziert.

(dpa-AFX) Frankfurt - Händler rechnen am Mittwoch mit einem schwächeren Auftakt an der Frankfurter Börse. Händler verwiesen auf das gesenkte Margenziel des weltgrößten Chipherstellers Intel < Intc.NAS > < INL.FSE > für 2004. Das dürfte vor allem Technologiewerte belasten, sagten Börsianer. Positiv werteten sie hingegen, dass der US-Netzwerkausrüster Juniper < Jnpr.NAS > < JNP.ETR > im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen hat und im laufenden Geschäftsjahresviertel besser abschneiden will als bisher von Analysten prognostiziert.

Die Wertpapierexperten von Lang & Schwarz sehen den DAX < DAX.ETR > vorbörslich bei 3.873 Punkten, die Deutsche Bank bei 3.876 und die Citigroup bei 3.877 Punkten. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex mit plus 0,27 Prozent auf 3.903,88 Punkte geschlossen. Der Tecdax < Tdxp.ETR > legte um 0,28 Prozent auf 536,12 Punkte zu. Der Mdax < Mdax.ETR > fiel hingegen um 0,12 Prozent auf 4.948,63 Zähler.

Die Aktien von Infineon < IFX.ETR > und Epcos < EPC.ETR > werden Händlern zufolge wegen enttäuschender Intel-Quartalszahlen zu Handelsbeginn deutlich abrutschen. Die Aktien des US-Konkurrenten waren am Vorabend um fünf Prozent eingebrochen. Grund war laut Händlern die Bruttomarge von 59,4 Prozent, die den Markterwartungen von 61 Prozent nicht gerecht wurde. Auch der Ausblick habe enttäuscht, hieß es.

Neben den Technologiewerten dürften laut Händlern Commerzbank-Aktien < CBK.ETR > in den Fokus der Anleger rücken. Das Finanzinstitut bekommt nach einem Pressebericht bei seinen Übernahmeverhandlungen für die BHF-Bank Konkurrenz. Wie das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Frankfurter Finanzkreise berichtet, haben die Beteiligungsgesellschaften Fortress und Cerberus Interesse an der BHF-Bank signalisiert. Zumindest zwischen Cerberus und dem BHF-Management habe es bereits erste Gespräche gegeben.

E.ON-Aktien < EOA.ETR > werden das Interesse der Investoren ebenfalls auf sich ziehen. Der Energiekonzern steht einem Pressebericht zufolge vor dem Einstieg in den bulgarischen Energiemarkt. Die Tochter E.ON Energie hat einem Bericht des "Handelsblatts" (Mittwochausgabe) nach für eine von drei zum Verkauf stehenden Versorgergruppen den höchsten Preis geboten.

Volkswagen-Aktien < VOW.ETR > dürften ebenfalls in Bewegung kommen. Der Konzern geht angesichts seiner Verkaufsprobleme in China in die Offensive. Wie ein VW-Sprecher dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) sagte, werden am Mittwoch der bei VW für China zuständige Vorstand und der Präsident der Volkswagen Group China mehrere Abkommen unterzeichnen, um die Aktivitäten des Konzerns im Reich der Mitte zu vertiefen.

Aktien der Allianz < ALV.ETR > werden sich am Mittwoch Händlern zufolge etwas fester entwickeln als der Gesamtmarkt. Die Analysten von JP Morgan hoben das Kursziel von 95 auf 97 Euro an und sehen in dem Titel eine "Trading Chance". Die Einstufung "Neutral" bestätigten sie.

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