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Aktien Frankfurt Ausblick: Marktbeobachter sehen DAX knapp behauptet

FRANKFURT (dpa-AFX) - An den deutschen Aktienmärkten wird der Leitindex DAX am Freitag nach den etwas schwächeren Vorgaben aus den USAvoraussichtlich knapp behauptet in den Handel starten. Während der DAX amDonnerstag nahe des Tageshochs aus dem Handel gegangen war, hatte der Dow Jonesin der Verlustzone geschlossen. Rund eine dreiviertel Stunde vor Börsenauftaktsah die Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz den DAX bei 3.803 Punkten und dieCitibank bei 3.804 Punkten. Auch die Commerzbank ermittelten ihn bei 3.805Zählern. Am Donnerstag war der Leitindex um 1,29 Prozent auf 3.824,93 Punktegestiegen und hatte sich damit von seinen hohen Vortagesverlusten erholt.

"Die Bewegung im Dow dürften wir heute morgen nachholen", sagte einFrankfurter Händler. Zudem stünden am Nachmittag die US-Verbraucherpreise an, sodass die Märkte eher von Zurückhaltung geprägt sein dürften. Nach demüberraschend starken Anstieg der US-Erzeugerpreise vom Vortag hatten neuerlicheSpekulationen um steigende Zinsen den New Yorker Handel am Donnerstag geprägt.Auch der hohe Ölpreis und die unverändert kritische Lage im Irak schrecktenInvestoren ab, hieß es am Markt.

Für Gesprächsstoff dürften die endgültigen Zahlen der Allianz und derDresdner Bank sorgen: Die Dresdner ist im ersten Quartal in die schwarzen Zahlenzurückgekehrt. Der Überschuss betrug 102 Millionen Euro, verglichen mit minus353 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die Allianz selbst hat in denersten drei Monaten den Angaben zufolge nun einen Überschuss von 675 MillionenEuro erzielt (Vorjahr: minus 546 Mio Euro). Anfang Mai hatte der Konzern bei derBekanntgabe vorläufiger Zahlen den Überschuss für die ersten drei Monate nochauf 650 Millionen Euro beziffert.

Die Zahlen von ThyssenKrupp sind nach Händleraussagen gemischtausgefallen. Der Industriekonzern hat im zweiten Quartal des laufendenGeschäftsjahres einen leichten Gewinnrückgang verzeichnet. Der Gewinn vorSteuern (EBT) sei von 250 Millionen auf 249 Millionen Euro gesunken, teilte dasUnternehmen am Freitag in Düsseldorf mit. Der Stahlkonzern bestätigte seinePrognose für 2003/2004 (Ende September).

Bei der Deutsche Post ist im ersten Quartal der Konzerngewinn um11 Prozent auf 441 Millionen Euro gefallen. Am Donnerstag hatte Klaus Zumwinkel,Vorstandschef der Post, endlich für Klarheit gesorgt und alles Rätselraten übereine mögliche Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank beendet. EinenVerkauf oder auch eine Teilübernahme der Postbank wird es nicht geben.

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