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Aktien Frankfurt Ausblick: Minimal höher erwartet - Einzelhändler im Blick

Am Frankfurter Aktienmarkt wird zum Handelsstart am Montag mit wenig veränderten bis geringfügig festeren Kursen gerechnet. Eine Stunde vor Börsenbeginn ermittelten die Citibank und die Deutsche Bank den Dax bei 4 158 Punkten, die Commerzbank stellte ihn bei 4 159 Zählern fest.

dpa-afx FRANKFURT. Am Frankfurter Aktienmarkt wird zum Handelsstart am Montag mit wenig veränderten bis geringfügig festeren Kursen gerechnet. Eine Stunde vor Börsenbeginn ermittelten die Citibank und die Deutsche Bank den Dax bei 4 158 Punkten, die Commerzbank stellte ihn bei 4 159 Zählern fest. Lang & Schwarz berechnete 4 159 Punkte. Am Freitag hatte der Dax bei 4 154,27 Punkten um 0,15 Prozent leichter geschlossen.

Nach dem ersten Adventssamstag könnten Einzelhandelswerte in den Mittelpunkt des interesses an der Börse rücken. Metro , Karstadt-Quelle oder Douglas blicken einer Umfrage des "Handelsblatts" skeptischer auf das Weihnachtsgeschäft als ihr Dachverband HDE. Während der Verband nach dem ersten Adventssamstag optimistisch davon ausgeht, der Einzelhandel könne im Schlussspurt seinen Umsatz 2004 gegenüber dem schwachen Vorjahr steigern, rechnen die meisten Branchen mit einem stagnierenden Geschäft. Dies ergab eine Umfrage des "Handelsblatts" (Montagausgabe) unter den Einzelhändlern, die am stärksten vom Weihnachtsgeschäft abhängig sind.

Hypovereinsbank-Aktien (HVB) könnten gleichfalls aktiv gehandelt werden. Das Finanzinstitut baut Presseberichten zufolge seinen Vorstand um. Der Aufsichtsrat soll nach Medienberichten an diesem Montag (29. November) grünes Licht für zwei neue Vorstandsmitglieder geben. Neben der ehemaligen Chefin der Citibank in Deutschland, Christine Licci, soll das Gremium auch Johann Berger in den Vorstand der zweitgrößten börsennotierten deutschen Bank berufen, berichtete "Der Spiegel". Derzeit ist Berger Vorstandssprecher der Hypo Real Estate Bank .

Bei der Deutschen Bank sollen laut Medienberichten bis zu 2000 der 27 000 Stellen in Deutschland abgebaut werden. Vorstandschef Josef Ackermann sagte dem "Focus", dass die Bank hingegen im Kundenbereich keine Stellen streichen will. "In Deutschland sind wir mit unseren Filialen sehr gut aufgestellt. Deshalb werden wir im Kundenbereich nach jetziger Planung nichts verändern", erklärte der Vorstandschef.

Im MDax könnten Rheinmetall-Aktien laut Händlern in den Blickpunkt geraten. Die Röchling-Familie hat ihren Anteil am Rüstungskonzern an mehr als 75 institutionelle Investoren verkauft. Der gesamte Anteil von 42,1 Prozent sei platziert worden. Das entspricht 73,7 Prozent der Stammaktien und 10,48 Prozent der Vorzugsaktien. Eine Röchling-Sprecherin wollte auf Anfrage keine Angaben zum Verkaufspreis der Aktien machen.

K+S-Aktien könnten ebenfalls die Blicke der Anleger auf sich ziehen. Der Düngemittelhersteller hat seine Umsatzprognose präzisiert und ein Wachstum von mindestens neun Prozent prognostiziert. Die Ergebnisprognose wurde bestätigt. "Der Umsatz wird 2004 erstmals 2,5 Mrd. Euro überschreiten", sagte K+S-Chef Ralf Bethke der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

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