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Aktien Frankfurt Ausblick: Rekordjagd geht weiter - Freundlich nach Vorgaben

Positive Vorgaben von den US-Börsen werden dem deutschen Aktienmarkt am Mittwoch neuen Schub geben. Damit könnte das tags zuvor erreichte Jahreshoch des Dax bei 4 250 Punkten bereits im frühen Handel übersprungen werden.

dpa-afx FRANKFURT. Positive Vorgaben von den US-Börsen werden dem deutschen Aktienmarkt am Mittwoch neuen Schub geben. Damit könnte das tags zuvor erreichte Jahreshoch des Dax bei 4 250 Punkten bereits im frühen Handel übersprungen werden. Rund eine Stunde vor Börsenbeginn ermittelte die Commerzbank einen Auftakt bei 4 248 Punkten, Lang & Schwarz rechnete mit 4 245 Punkten zum Start.

Am Dienstag war der Dax um 0,29 Prozent fester bei 4 231,30 Punkten aus dem Handel gegangen. Obwohl er sich zum Handelsende vom Verlaufshoch bei 4 250 Punkten entfernt hatte, ging er damit so hoch wie seit Juli 2002 nicht mehr aus dem Handel. In den USA hatten die Börsen ihre Rekordfahrt nach der allgemein erwarteten Leitzinsanhebung auf 2,25 Prozent weiter fortgesetzt. Der Dow-Jones-Index schloss bei 10 676,45 Punkten auf dem höchsten Stand seit Frühling dieses Jahres. Der Nasdaq Composite stieg bis Handelsende auf 2 159,84 Zähler und markierte im Handelsverlauf zwischenzeitlich den höchsten Stand seit Mitte 2001.

Die Aktien der Münchener Rück und des Versorgers RWE AG werden Händlern zufolge im Fokus stehen. Die Münchener Rück reduzierte ihre Beteiligung an dem Energieversorger. Wie die RWE AG am Mittwoch in einer Finanzanzeige in der "Börsen-Zeitung" mitteilte, hat der weltgrößte Rückversicherungskonzern seinen Anteil auf 4,9 Prozent reduziert. Zuvor lag die Beteiligung bei 5,8 Prozent.

Auch die VW-Aktien werden das Interesse der Anleger auf sich ziehen. Die Volkswagen AG wird einem Pressebericht zufolge ihr Absatzziel für den neuen Golf klar verfehlen. Nach internen Schätzungen werde der Konzern in diesem Jahr nur rund 530 000 Golf fünf verkaufen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Mittwochausgabe. Ein Volkswagen-Sprecher bestätigte die Angaben.

Die Besitzer einer Wandelanleihe der adidas AG-Salomon können voraussichtlich nach Handelsschluss am 15. Dezember erstmals ihre Papiere in Aktien des Unternehmens tauschen. Bei einem vollständigen Tausch würde die Verwässerung 8,5 Prozent betragen, schrieb die "Börsenzeitung".

Auch die im TecDax notierten Titel des Chipherstellers Dialog Semiconductor könnten das Interesse der Anleger auf sich ziehen. Das Unternehmen wird für das laufende Quartal und für das laufende Geschäftsjahr einen Verlust ausweisen.

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