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Aktien Frankfurt Ausblick: Schwächer erwartet - Ölpreise sorgen für Verluste

(dpa-AFX) Frankfurt - Nach kräftigen Kursverlusten in Asien und zuvor in den USA rechnen Händler auch am deutschen Aktienmarkt < DAX.ETR > mit einer Belastung durch den neuerlichen Höhenflug des Ölpreises. So sank der Dow-Jones-Index < Indu.IND > erstmals seit Ende Juli wieder unter die 10.000-Punkte-Marke. Am frühen Freitagmorgen hatte die Spekulation über mögliche Versorgungsengpässe den Kurs in Asien bis auf 44,56 Dollar je Barrel steigen lassen. Das russische Justizministerium hatte eine vorherige Entscheidung zurückgenommen, die dem Yukos-Konzern Zugang zu eingefrorenen Guthaben gewährt hatte.

(dpa-AFX) Frankfurt - Nach kräftigen Kursverlusten in Asien und zuvor in den USA rechnen Händler auch am deutschen Aktienmarkt < DAX.ETR > mit einer Belastung durch den neuerlichen Höhenflug des Ölpreises. So sank der Dow-Jones-Index < Indu.IND > erstmals seit Ende Juli wieder unter die 10.000-Punkte-Marke. Am frühen Freitagmorgen hatte die Spekulation über mögliche Versorgungsengpässe den Kurs in Asien bis auf 44,56 Dollar je Barrel steigen lassen. Das russische Justizministerium hatte eine vorherige Entscheidung zurückgenommen, die dem Yukos-Konzern Zugang zu eingefrorenen Guthaben gewährt hatte.

Rund eine Stunde vor Handelsbeginn berechnete die Deutsche Bank den Index oberhalb des Vortagesschlusses bei 3.789 Zählern. Die Düsseldorfer Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz notierte den Index bei 3.789 Punkten, während die Citibank ihn bei 3.788 Punkten ermittelte. Am Vortag hatte der DAX 0,14 Prozent auf 3.829,03 Punkte gewonnen.

Positive Quartalszahlen könnten der Aktie der Münchener Rück < Muv2.ETR > Aufschwung verliehen. Die Rückversicherung hatte mit der Bilanz zum zweiten Quartal die Markterwartungen übertroffen und den Aktionären für das Gesamtjahr unverändert zwei Milliarden Euro Gewinn versprochen.

Der Allianz-Kurs < ALV.ETR > könnte sich gegen den schwachen Trend stemmen, nachdem der Chef der Sparte Global Risk in diesem Jahr mit einem höheren Ergebnis als im Vorjahr rechnet.

Basf-Aktien < BAS.ETR > werden laut Händlern in den Fokus der Investoren geraten. Der Chemiekonzern und Royal Dutch/Shell Group < Shel.ISE > < She1.FSE > < RDA.ASX > < ROY.FSE > wollen ihr Gemeinschaftsunternehmen Basell NV einem Zeitungsbericht zufolge verkaufen. Wie die "Financial Times" (Freitagsausgabe) ohne Quellenangabe weiter berichtete, soll der Wert bei sechs Milliarden Euro liegen.

Anleger dürften nach Presseberichten am Freitag ein Auge auf die Aktie der Hypo-Vereinsbank (HVB) < HVM.ETR > werfen. Laut der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" machen der Bank die Altlasten aus ihrem Immobilien-Geschäft länger zu schaffen als bislang angenommen, hieß es unter Berufung auf Konzernkreise.

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