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Aktien Frankfurt Ausblick: Standardwerte etwas schwächer erwartetDPA-Datum: 2004-07-19 08:35:51

(dpa-AFX) Frankfurt - Kursverluste der US-Börsen dürften die Frankfurter Aktienkurse am Montag belasten. Die Wertpapierxperten von Lang & Schwarz sehen den DAX < DAX.ETR > vorbörslich bei 3.834 Punkten, die Deutsche Bank bei 3.836 und die Citigroup bei 3.835 Punkten. Zum Wochenschluss hatte das Börsenbarometer knapp behauptet mit 3.845,93 Punkten geschlossen.

(dpa-AFX) Frankfurt - Kursverluste der US-Börsen dürften die Frankfurter Aktienkurse am Montag belasten. Die Wertpapierxperten von Lang & Schwarz sehen den DAX < DAX.ETR > vorbörslich bei 3.834 Punkten, die Deutsche Bank bei 3.836 und die Citigroup bei 3.835 Punkten. Zum Wochenschluss hatte das Börsenbarometer knapp behauptet mit 3.845,93 Punkten geschlossen.

Börsianer verwiesen auf die schwachen Vorgaben von der Wall Street: Dort fiel der technologielastige Nasdaq Composite Index < Compx.IND > am Freitag auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten, während der Leitindex Dow Jones < Indu.IND > ebenfalls nachgab.

Für die Aktien der Deutschen Börse < DB1.ETR > kommt die kurstreibende Nachricht des Tages aus der Schweiz: Der Finanzplatzbetreiber hat seinen langjährigen Partner Schweizer Börse (SWX) zu Gesprächen über eine "weitergehende Zusammenarbeit" eingeladen. Bereits seit Jahren betreiben beide die Derivatebörse Eurex.

Nach wochenlangen Spekulationen hat die Schweizer Roche Holding < ROG.VTX > < Rho5.FSE > das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten an den Chemie- und Pharmakonzern Bayer < BAY.ETR > verkauft. Der Preis sei mit 2,38 Milliarden "etwas teurer als vermutet, jedoch noch im Rahmen", urteilte die alpha Wertpapierhandelsbank. Strategisch sei dieser Schritt "sehr sinnvoll und kommt möglicherweise etwas eher als erwartet."

Als belastend für Pharmawerte wie Schering < SCH.ETR > machten Händlern die Sparpläne der Bundesregierung aus. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt fordert unverändert von der Branche, eine Milliarde Euro zu sparen.

Beim Autobauer Daimlerchrysler < DCX.ETR > rechnet Konzernchef Jürgen Schrempp Medienberichten zufolge in den kommenden Tagen mit einer baldigen Einigung mit den Gewerkschaften. Mercedes-Chef Jürgen Hubbert geht davon aus, dass das die PKW-Sparte 2004 deutlich mehr Autos absetzt, als im Vorjahr.

Die Fernsehsendergruppe Prosiebensat.1 Media AG < PSM.ETR > hat die Prognose erhöht und der Aktie damit den Weg für damit Kursgewinne geebnet. Vorstandschef Guillaume de Posch rechnet in diesem Jahr mit zwei Prozent Wachstum, nachdem er bisher mit einer Stagnation gerechnet hatte.

Mit spürbar gesenktem Ausgabepreis werden die Aktien von Epigenomics < ECX.FSE > zu Wochenbeginn erstmals gehandelt. Der Molekulardiagnostik-Spezialist gibt seine Aktien mit 9 Euro aus, nachdem ursprünglich 29 Prozent der Anteile für bis zu 14,50 Euro angeboten worden waren.

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