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Aktien Frankfurt Ausblick: Standardwerte schwächer erwartetDPA-Datum: 2004-07-20 08:35:19

(dpa-AFX) Frankfurt - Kursverluste der US-Standardwerte sowie der hohe Ölpreis dürften die Frankfurter Aktienkurse am Dienstag belasten. Die Wertpapierexperten von Lang & Schwarz sehen den DAX < DAX.ETR > vorbörslich bei 3.793 Punkten, die Deutsche Bank bei 3.794 und die Citigroup bei 3.792 Punkten. Zu Wochenbeginn hatte das Börsenbarometer 0,87 Prozent auf 3.812,63 Punkten verloren.

(dpa-AFX) Frankfurt - Kursverluste der US-Standardwerte sowie der hohe Ölpreis dürften die Frankfurter Aktienkurse am Dienstag belasten. Die Wertpapierexperten von Lang & Schwarz sehen den DAX < DAX.ETR > vorbörslich bei 3.793 Punkten, die Deutsche Bank bei 3.794 und die Citigroup bei 3.792 Punkten. Zu Wochenbeginn hatte das Börsenbarometer 0,87 Prozent auf 3.812,63 Punkten verloren.

Das Augenmerk der Anleger dürfte sich auf Infineon richten: Der Chiphersteller < IFX.ETR > ist wegen hoher Rückstellungen überraschend ins Minus gerutscht. Bereinigt übertraf das Ergebnis jedoch die Erwartungen des Marktes. Mit Skepsis blickten manche Händler jedoch auf den Ausblick, der "verhalten" ausgefallen sei. Andere bezeichneten ihn hingegen als leicht positiv.

Für Verstimmung dürfte die Geschäftsentwicklung bei den US-amerikanischen Halbleiterausrüstern sorgen. Bei ihnen sank das Verhältnis von Auftragseingang und abgearbeiteten Orders auf 1,08.

Standard & Poor's sorgt bei Bayer < BAY.ETR > für einen kritischen Grundton. Nach der Übernahme des Geschäfts mit rezeptfreien Medikamenten von Roche Holding < ROG.VTX > < Rho5.FSE > hat die Ratingagentur die Kreditwürdigkeit der langfristigen Verbindlichkeiten auf "A" gesenkt.

Im Zusammenhang mit ihrem Verhalten beim Börsengang der Postbank < DPB.ETR > wird die Finanzaufsicht Bafin kein Verfahren gegen die Deutsche Bank < DBK.ETR > einleiten. "Bevor das Gutachten der Deutschen Bank bekannt wurde, gab es bereits interne Studien anderer Häuser, die eine ähnliche Bewertung zeigten", sagte Bafin-Präsident Jochen Sanio der "Börsen-Zeitung".

Beim unrentablen Ferienflieger der Deutsche Lufthansa AG < LHA.ETR > , der Condor, akzeptiert das Kabinenpersonal finanzielle Einbußen zur Sanierung der Gesellschaft. Im Gegenzug verlangt die Arbeitnehmerseite einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2006. Demnach sollen nächstes Jahr das 13. Monatsgehalt und eine jährliche Einmalzahlung in Höhe von rund 1.000 Euro entfallen. Die Zahl der Flugstunden soll von 750 auf 850 pro Jahr steigen.

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