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Aktien Frankfurt Ausblick: Technische Erholung erwartet, Ölpreis fällt

An der Frankfurter Börse ist am Dienstag mit einer Gegenbewegung nach den deutlichen Verlusten des Vortages zu rechnen. So dürfte die leichte Abschwächung des Ölpreises den Handel ebenso antreiben wie die moderate Erholung an der Wall Street nach Markierung des Tagestiefs.

dpa-afx FRANKFURT. An der Frankfurter Börse ist am Dienstag mit einer Gegenbewegung nach den deutlichen Verlusten des Vortages zu rechnen. So dürfte die leichte Abschwächung des Ölpreises den Handel ebenso antreiben wie die moderate Erholung an der Wall Street nach Markierung des Tagestiefs. So ermittelte die Commerzbank den Dax am Morgen bei 3 864 Punkten, die Deutsche Bank berechnete 3 863 Zähler. Lang & Schwarz berechnete 3 865 Punkte. Am Montag hatte der Index mehr als zwei Prozent auf 3 854,41 Punkte verloren.

Der US-Rohölpreis ist am Dienstag deutlich unter seinen Rekordstand vom Vortag gesunken. Im asiatischen Handel fiel der Preis der Sorte WTI zur Lieferung im Dezember bis auf 54,20 Dollar. Die angeordnete Zwangsschlichtung der Streiks auf Bohrplattformen der Nordsee durch die norwegische Regierung habe die Ölmärkte zunächst beruhigt, sagten Händler.

Entsprechend wurde die Aktie der Deutschen Lufthansa von Händlern im frühen Handel aktiv erwartet. Im Tarifkonflikt zwischen der Fluggesellschaft und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit wird der Ton nach Informationen des "Handelsblatts" schärfer. Wichtig sei aber auch die positive Wirkung einer Beruhigung beim Ölpreis, der seine Rekordjagd zunächst unterbrochen hat.

Bewegung dürfte auch in die Aktie der Deutsche Post geraten. Der Bonner Konzern verdient in diesem Jahr mit dem Paketversand in Deutschland und Europa mehr Geld als im Vorjahr, während im US-Versandgeschäft hohe Verluste für dieses und das nächste Jahr weiter erwartet werden. Einem Pressebericht zufolge erwägt die Bundesregierung einen Mrd.-Handel mit dem ehemaligen Staatsunternehmen. Langfristige Pensionsverpflichtungen von Post und Telekom sollen demnach übernommen werden. Im Gegenzug sollen die Unternehmen dem Bund kurzfristig mehrere Mrd. Euro überweisen.

Auch Qiagen-Aktien stehen am Dienstag nach Zahlen im Blick. Das niederländische Biotechnologieunternehmen hat im dritten Quartal seinen Gewinn bei stagnierenden Umsätzen gesteigert. Allerdings blieb der Quartalsbericht, der die Erwartungen genau getroffen habe, ohne wesentliche Überraschungen auch im Ausblick, sagten Händler. Lang & Schwarz stellen die Aktien bei 8,37 zu 8,47 Euro, nach einem Vortagsschluss bei 8,39 Euro.

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