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Aktien Frankfurt Ausblick: Unverändert bis etwas schwächer erwartet

FRANKFURT (dpa-AFX) - An den deutschen Börsen werden sich die Aktien amDienstag zum Handelsstart voraussichtlich unverändert bis etwas schwächerzeigen. Darauf deuten die vorbörslichen Indikatoren hin. Eine Stunde vorHandelsbeginn ermittelte die Deutsche Bank den DAX bei 3.945 Punkten. Lang &Schwarz und die Citibank errechneten den Index bei 3.944 Punkten.

FRANKFURT (dpa-AFX) - An den deutschen Börsen werden sich die Aktien amDienstag zum Handelsstart voraussichtlich unverändert bis etwas schwächerzeigen. Darauf deuten die vorbörslichen Indikatoren hin. Eine Stunde vorHandelsbeginn ermittelte die Deutsche Bank den DAX bei 3.945 Punkten. Lang &Schwarz und die Citibank errechneten den Index bei 3.944 Punkten.

Am Montag hatte der deutsche Leitindex den Handel bei extrem schwachenUmsätzen um 1,64 Prozent leichter bei 3.948,65 Zählern beendet. An der WallStreet schlossen die Indizes ebenfalls schwächer. Inflationssorgen belastetennach dem Anstieg der Einzelhandelsumsätze im Mai ebenso sowie die Erwartung,dass der Federal Reserve eine härtere Gangart einschlagen werde, sagten NewYorker Händler.

In den Fokus werden neben wichtigen Konjunkurdaten aus den USA an diesem Tagzunächst die Pharmawerte rücken. Der Berliner Konzern Schering willbis 2006 mit einem Programm zur Effizienzsteigerung in den Bereichen Produktion,Verwaltung und Entwicklung Kosten von mehr als 200 Millionen Euro einsparen:"Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Profitabilität von Schering signifikant zuerhöhen", sagte Konzernvorstand Hubertus Erlen am Dienstag in Berlin.

Der im MDAX notierte Generika-Hersteller STADA reduzierte seinePrognose für das laufende Geschäftsjahr 2004. Das angestrebte prozentualzweistellige Umsatzwachstum sei danach aus heutiger Sicht im Geschäftsjahr 2004zwar unverändert möglich, aber nicht mehr sicher, hieß es seitens desUnternehmens. Für den Ertrag erwarte der Vorstand aus heutiger Sicht, dass derKonzerngewinn von STADA im Geschäftsjahr 2004 nur im Bereich desVorjahresniveaus liegen wird.

Die Deutsche-Post-Tochter Postbank, die am Freitag an die Börse gehen will,prüft nach Presseberichten die Übernahme der Hanseatik Bank und will damit wohlihr Konsumentengeschäft stärken. Das könnte die Aktie der Deutschen Post WorldNet beeinflussen.

Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber sagte der "Börsen-Zeitung"(Dienstagausgabe), er halte die derzeit laufende Kapitalerhöhung nach wie vorfür einen richtigen Schritt, hätte sich aber einen höheren Preis gewünscht.Lufthansa bietet die 76,32 Millionen neuen Aktien noch bis zum 16. Juni zumMindestpreis von 9,85 Euro an, so dass dem Unternehmen rund 750 Millionen Eurozufließen.

Die Fraport AG meldete deutliche Zuwächse. Die Zahl der Fluggästesei im Mai konzernweit um knapp ein Fünftel gestiegen, hieß es. Insgesamt seienim vergangenen Monat knapp 6,81 Millionen Passagiere registriert worden. Dasseien 19,9 Prozent mehr gewesen als noch im entsprechenden Vorjahresmonat. Diebeförderte Fracht und Luftpost betrug 179.813 Tonnen, ein Plus von 15,8 Prozentim Vergleich zum Vorjahr.

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