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Aktien Frankfurt Ausblick: Unverändert bis schwächer - Hannover Rück im Blick

Zum Handelsauftakt am Dienstag werden die meisten deutschen Aktien voraussichtlich kaum verändert bis etwas schwächer erwartet. Die Indikation der Citigroup für den Dax lag am Morgen bei 4 012 Punkten, die der Deutschen Bank bei 4 013 Zählern.

dpa-afx FRANKFURT. Zum Handelsauftakt am Dienstag werden die meisten deutschen Aktien voraussichtlich kaum verändert bis etwas schwächer erwartet. Die Indikation der Citigroup für den Dax lag am Morgen bei 4 012 Punkten, die der Deutschen Bank bei 4 013 Zählern. Auch Lang & Schwarz ermittelte den Dax-Start bei 4 013 Punkten. Am Montag hatte sich der deutsche Leitindex mit plus 0,06 Prozent auf 4 017,82 Punkte nahezu unverändert geschlossen.

In New York hatten sich die Börsen gut behauptet und den hohen Ölpreis damit ignoriert. Dieser stieg im asiatischen Handel weiter: Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl zur Lieferung im November kostete um 7.30 Uhr 53,70 Dollar und damit sechs Cent mehr als am Montag bei Handelsschluss an der New Yorker Warenterminbörse Nymex.

Aktien des Autobauers Volkswagen werden voraussichtlich im Blick stehen. VW will seine Investitionen am Standort Wolfsburg nach einem Bericht der "Wolfsburger Nachrichten" im Zeitraum bis 2009 mehr als halbieren. Es seien nur noch Investitionen von 1,5 Mrd. statt ursprünglich vorgesehener 3,7 Mrd. Euro geplant, berichtet die Zeitung (Dienstagausgabe). Eine so geringe Investitionssumme habe es seit Jahren nicht gegeben. Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre hätten die Investitionen in Wolfsburg stets drei bis fünf Mrd. Euro betragen.

Aus dem MDax meldete der Rückversicherer Hannover Rück am Morgen, er könne nach den hohen Hurrikanschäden seine Gewinnziele für 2004 nicht mehr einhalten. Die vier Hurrikane in den USA hätten den Konzern mit knapp 340 Mill. Euro im dritten Quartal belastet, teilte der Konzern mit. Bislang hatte es geheißen, bei der Jahresgewinnprognose von 390 bis 430 Mill. Euro werde aber "mindestens" der untere Bereich erreicht.

Die Verhandlungen über einen Sanierungsbeitrag der Beschäftigten des angeschlagenen Karstadt-Quelle-Konzerns sind am Montagabend Kreisen zufolge in Nürnberg auf Mittwoch vertagt worden. Nach Gewerkschaftseinschätzung sind die Annäherungschancen gewachsen. Nach Angaben der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ) könnte es Entlassungen in vierstelliger Größenordnung geben. Davon gehe man in Aufsichtsratskreisen selbst im Falle einer Einigung mit den Arbeitnehmern aus, berichtet die in Essen erscheinende Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe.

Nach positiven Studienergebnissen zu einem Medikament gegen Parkinson waren sich die Aktien von Schwarz Pharma vorbörslich sehr fest.

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