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Aktien Frankfurt Ausblick: Verluste erwartet - Ölpreis belastet

Die deutschen Aktien werden am Donnerstag nach Einschätzung von Händlern insgesamt weiter nachgeben. Darauf deuteten die Indikatoren der Vorbörsen. So ermittelte die Deutsche Bank den Dax bei 3 929 Punkten. Lang & Schwarz berechnete 3 931 Zähler. Am Mittwoch hatte der Dax bei 3 942,35 Punkten deutlich unter der Marke von 4 000 Zählern geschlossen.

dpa-afx FRANKFURT. Die deutschen Aktien werden am Donnerstag nach Einschätzung von Händlern insgesamt weiter nachgeben. Darauf deuteten die Indikatoren der Vorbörsen. So ermittelte die Deutsche Bank den Dax bei 3 929 Punkten. Lang & Schwarz berechnete 3 931 Zähler. Am Mittwoch hatte der Dax bei 3 942,35 Punkten deutlich unter der Marke von 4 000 Zählern geschlossen.

Belastung dürfte dabei auch von den US-Vorgaben ausgehen. Unerwartet schlechte Quartalszahlen von Morgan Stanley Dean Witter und ein hoher Ölpreis hatten am Mittwoch die Zuversicht der Anleger vor der bevorstehende Berichtssaison geschmälert. So schloss der Dow Jones am Abend bei 10 109,18 Punkten um 1,33 % leichter. Der Nasdaq Composite beendete den Handel um 1,85 % schwächer bei 1 885,71 Zählern. Die Börse in Tokio blieb am Donnerstag geschlossen.

Von Bedeutung für den Handel dürften am Nachmittag die Konjunkturdtaen aus den USA sein. Erwartet werden die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, die den Markt erfahrungsgemäß bewegen können.

Bewegung könnte in die im TecDax geführte Aktie des Biotech-Unternehmens Morphosys kommen. Morphosys hat mit der japanischen Genefrontier Corporation eine Marketing-Vereinbarung abgeschlossen. Ziel der neuen Kooperation ist es, den japanischen Life-Science-Markt für Morphosys zu erschließen und die auf therapeutischen Antikörpern basierende Technologie von Morphosys Hucal(R) in Japan zu etablieren.

Auch der Finanzsektor dürfte von Interesse sein. Die Kölner Privatbank Sal. Oppenheim verhandelt mit der niederländischen ING Gruppe über eine mögliche Übernahme der deutschen ING BHF-Bank AG. Das bestätigte die ING Gruppe. Anfang kommender Woche werde dazu eine Erklärung herausgegeben.

Auch der weiter auf sehr hohem Niveau verharrende Ölpreis wird an den Märkten aufmerksam verfolgt. Zwar ist der US-Ölpreis am Donnerstagmorgen wieder unter die Marke von 48 $ je Barrel gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte Light Sweet Crude zur Lieferung im November kostete im elektronischen Handel an der New Yorker Terminbörse Nymex zuletzt 47,93 $ und damit 42 Cent weniger als am Vortag. Am Mittwoch hatte die Notierung erstmals seit über vier Wochen über der Marke von 48 $ geschlossen.

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