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Aktien Frankfurt Ausblick: Verluste nach schwacher Wall Street erwartet

(dpa-AFX) Frankfurt - Belastet von schwachen US-Vorgaben werden die meisten deutschen Aktien am Montag voraussichtlich mit Kursverlusten in die Handelswoche starten. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Handels. So ermittelte Lang & Schwarz den DAX < DAX.ETR > eine Stunde vor Handelsbeginn bei 3.787 Punkten. Die Citibank berechnete 3.788 Zähler und die Commerzbank sah ihn bei 3.780 Punkten. Am Freitag hatte der DAX bei 3.797,33 Zählern geschlossen.

(dpa-AFX) Frankfurt - Belastet von schwachen US-Vorgaben werden die meisten deutschen Aktien am Montag voraussichtlich mit Kursverlusten in die Handelswoche starten. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Handels. So ermittelte Lang & Schwarz den DAX < DAX.ETR > eine Stunde vor Handelsbeginn bei 3.787 Punkten. Die Citibank berechnete 3.788 Zähler und die Commerzbank sah ihn bei 3.780 Punkten. Am Freitag hatte der DAX bei 3.797,33 Zählern geschlossen.

Entscheidender Faktor des frühen Handels dürfte dabei das Minus an den Börsen in den USA am Freitag sein. Der Dow Jones < Indu.IND > hatte erstmals seit dem 24. Mai unter der 10.000-Punkte-Marke geschlossen. Der Nasdaq Composite < Compx.IND > fiel um mehr als 2 Prozent.

Erneut könnten Autowerte in das Zentrum des Interesses rücken. So hat VW-Chef < VOW.ETR > Bernd Pischetsrieder Fehler bei der Preispolitik für den Golf eingeräumt. In einem Interview des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" sagte der Wolfsburger Konzernchef, "die Hauptkritik richtet sich nicht gegen den Preis des Autos in seiner Grundausstattung, sondern gegen den Preis inklusive verschiedener Sonderausstattungen. Da haben wir Fehler gemacht, das werden wir ändern".

Auch bei Siemens < SIE.ETR > könnten die Anleger auf den Einstieg des Konzerns in Russland reagieren. Siemens hat die Beteiligung an der russischen Power Machines (Silowyje Maschiny) ausgebaut und damit die Mehrheitsübernahme des Turbinen-Spezialisten vorbereitet. Mit dem Mehrheitsaktionär Interros solle ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden, in das die 71-prozentige Beteiligung der russischen Industriegruppe an Power Machines eingebracht wird.

Zahlen legte am Morgen der im Mdax geführte Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma < SRZ.ETR > vor. Das Unternehmen ist im zweiten Quartal 2004 bei deutlich geringerem Umsatz in die Verlustzone gerutscht. Beim bereinigten Konzernüberschuss verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von 1,0 Millionen Euro. Zwölf von dpa-AFX befragte Analysten hatten mit einem Verlust von 7,18 Millionen Euro gerechnet, nach einem Plus von 88,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Umsatz halbierte sich auf 264,2 (Vorjahr:509,9) Millionen Euro. Ersten Einschätzungen von Händlern zufolge fiel das Geschäftsergebnis etwas besser als erwartet aus, es wird gleichwohl nur mit einem kleinen positiven Schub für das Papier gerechnet.

Der Geldautomaten-Hersteller Wincor Nixdorf < WIN.FSE > hat seine Prognose für das Ende September auslaufende Geschäftsjahr erhöht. Der Börsenneuling will den Umsatz um 8 Prozent und das operative Ergebnis (Ebita) um 10 Prozent steigern. "Die positive Geschäftsentwicklung nach drei Quartalen übertrifft unsere ursprünglichen Erwartungen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Stiller.

Auch die Techem AG < TNH.ETR > stellt für die nächsten Jahre mindestens sechs Prozent mehr Umsatz und Gewinn vor Steuern und Zinsen jährlich in Aussicht. "Wir werden den Umsatz in den nächsten Jahren jeweils um sechs bis sieben Prozent steigern", sagte der Vorstandschef des im Mdax notierten Unternehmens, Horst Enzelmüllerin in einem Presseinterview. "Wenn wir neue Länder erschließen, wird es größeres Wachstum geben."

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