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Aktien Frankfurt Ausblick: Verluste - Schwache US-Vorgaben, Basf im Blick

Belastet von schwachen US-Vorgaben werden die meisten deutschen Standardwerte am Mittwoch voraussichtlich mit Kursverlusten in den Handel starten.

dpa-afx FRANKFURT. Belastet von schwachen US-Vorgaben werden die meisten deutschen Standardwerte am Mittwoch voraussichtlich mit Kursverlusten in den Handel starten. Rund eine Stunde vor Börsenbeginn ermittelte die Commerzbank den Dax bei 4 178 Punkten, die Deutsche Bank und die Citigroup stellten ihn bei 4 179 Zählern fest. Der deutsche Leitindex hatte am Vortag 0,45 Prozent auf 4 212,62 Zähler gewonnen. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial Average (Djia) schloss 1,01 Prozent im Minus auf 10 440,58 Punkten. Der Nasdaq-Composite-Index verlor 1,70 Prozent auf 2 114,66 Zähler.

Basf-Aktien könnten in den Fokus der Anleger geraten. Der weltgrößte Chemiekonzern will seine Dividende erhöhen. "Ohne dass ich dem Aufsichtsrat vorgreifen will, kann ich sagen: Wenn der Gewinn steigt, wird voraussichtlich auch die Dividende steigen", sagte Basf-Vorstandschef Jürgen Hambrecht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe). Zugleich wird die Europäische Kommission laut Presseberichten gegen europäische Chemiefirmen Kartellstrafen wegen Preisabsprachen bei einem bestimmten Vitamin verhängen. Zu den an dem Kartell beteiligten Unternehmen gehörten die deutsche Basf, die niederländische Akzo Nobel sowie die belgische UCB .

Die Deutsche Post erhöht einem Pressebericht zufolge nach zwei Jahren Preisstopp wieder die Paketgebühren. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe) werden die Kosten für den Versand eines Zwei-Kilo-Päckchens mit DHL innerhalb Deutschlands von 4,10 Euro auf 4,30 Euro steigen. Für das Fünf-Kilo-Paket, das zur Zeit 6,70 Euro kostet, sollen die Privatkunden künftig sieben Euro bezahlen. Zugleich steht der Konzern laut Medienberichten unmittelbar vor der Übernahme eines bedeutenden Teils der Karstadt-Quelle-Logistikaktivitäten .

Der Bayer-Konzern macht laut "Financial Times Deutschland" beim Abbau seiner Pharmaforschung Tempo. Bis Mitte 2005 solle das traditionsreiche Therapiefeld Antiinfektiva (Präparate gegen Infektionen) ausgegründet werden.

Auch Analystenkommentare könnten den Markt bewegen. So dürften sich die Aktien der Münchener Rück laut Händlern etwas besser als der Dax entwickeln. Merrill Lynch hatte den Titel nach der WTC-Entscheidung von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft.

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