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Aktien Frankfurt Ausblick: Voraussichtlich mit Kursgewinnen in die neue Woche

Zum Wochenauftakt werden die deutschen Standardwerte voraussichtlich mit Aufschlägen in den Handel starten. Eine Stunde vor Handelsbeginn sah die Deutsche Bank den DAX bei 3 883,06 Punkten, die Citigroup bei 3 880,00 Zählern. Am Freitag hatte der Index 0,87 % auf 3 866,99 Punkte gewonnen. Händler verwiesen auf die Arbeitsmarktdaten aus den USA, die weniger enttäuschend als befürchtet ausgefallen waren.

dpa-afx FRANKFURT. Zum Wochenauftakt werden die deutschen Standardwerte voraussichtlich mit Aufschlägen in den Handel starten. Eine Stunde vor Handelsbeginn sah die Deutsche Bank den DAX bei 3 883,06 Punkten, die Citigroup bei 3 880,00 Zählern. Am Freitag hatte der Index 0,87 % auf 3 866,99 Punkte gewonnen. Händler verwiesen auf die Arbeitsmarktdaten aus den USA, die weniger enttäuschend als befürchtet ausgefallen waren.

Mit Gegenwind werden voraussichtlich die Aktien der Versicherer zu kämpfen haben, nachdem der Tropensturm "Frances" trotz nachlassender Stärke in den USA rund zehn Mrd. $ Schaden angerichtet haben soll.

Hingegen könnten die Maschinenbauwerte vom Optimismus ihres Branchenvorsitzenden profitieren. Der Präsident des Vdma (Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer), Diether Klingelnberg, sagte in einem dpa-Gespräch, der deutsche Maschinenbau werde dank der guten Auftragslage in diesem Jahr etwas stärker als erwartet wachsen. So hofft die MAN AG auf einen Großauftrag aus Großbritannien. Die Regierung soll Pläme für 8 000 Militärtransporter für bis zu drei Mrd. Pfund haben.

Nachdem Kurs treibende Übernahmespekulationen der TUI-Aktie gerade den Verbleib im DAX gesichert hatten, könnte es am Morgen eher Kursverluste geben. Der insolvente Anlagenbauer Babcock Borsig hat den Touristikkonzern wegen strittiger Unternehmensbewertungen verklagt. Dabei geht es um die von TUI übernommenen-Beteiligungen an der Kieler Werft HDW, der Preussag Noell und der Preussag Wasser- und Rohrtechnik.

Bei den Versorgern will die E.ON-Tochter Ruhrgas die Preise zum ersten Oktober um 4 % erhöhen. Deren Chef Burckhard Bergmann bestritt im "Spiegel", dass dies mit Untersuchungen des Bundeskartellamts zur Preisgestaltung und den Protesten der Öffentlichkeit und Industrie zusammenhänge. Unterdessen haben sich Politiker der CSU und der Grünen für eine staatliche Preiskontrolle ausgesprochen.

Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller Puma wird nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" eine Lizenz von Ferrari erwerben. Damit würde das Unternehmen in Zukunft die roten Sportschuhe und die Sportbekleidung vertreiben die vom Ferrari-Rennstall getragen wird.

Beim Rüstungskonzern und Automobil-Zulieferer Rheinmetall erwartet dessen Vorstandschef Klaus Eberhardt in Zukunft im Schnitt ein Umsatzwachstum von fünf Prozent. Der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte er, das Ergebnis sei bislang überproportional gewachsen, weil der Konzern die Renditen verbessert habe. Auch 2004 sei dies der Fall.

Bei Karstadtquelle stehen massive Einsparungen beim Personal an. Das berichtet die "Leipziger Volkszeitung" (Samstag) unter Berufung auf einen Brief von Vorstandschef Arwed Fischer. Bei Quelle und Neckermann werden auch betriebsbedingte Kündigungen in größerem Umfang nicht mehr ausgeschlossen.

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