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Aktien Frankfurt Ausblick: Wenig Bewegung am dreifachen Verfallstag erwartet

Angesichts des dreifachen Verfallstages an den Terminmärkten dürfte sich die Flaute an den Börsen am Freitag fortsetzen. Die Indikatoren der Vorbörsen deuteten am Morgen erneut einen kaum veränderten bis minimal schwächeren Handelsstart an. So ermittelte die Commerzbank vorbörslich einen Dax-Stand von 3 958 Punkten. Die Deutsche Bank berechnete 3 959 Punkte und Lang & Schwarz ermittelte zugleich 3 960 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Angesichts des dreifachen Verfallstages an den Terminmärkten dürfte sich die Flaute an den Börsen am Freitag fortsetzen. Die Indikatoren der Vorbörsen deuteten am Morgen erneut einen kaum veränderten bis minimal schwächeren Handelsstart an. So ermittelte die Commerzbank vorbörslich einen Dax-Stand von 3 958 Punkten. Die Deutsche Bank berechnete 3 959 Punkte und Lang & Schwarz ermittelte zugleich 3 960 Punkte.

Am Donnerstag war der Xetra-Dax um 0,56 % auf 3 963,65 Punkten aus dem Handel gegangen. Händler rechneten überwiegend nicht mit dem Erreichen der Marke von 4 000 Punkten am Freitag.

Versicherer könnten in Bewegung geraten. So hat Marktführer Allianz einem Pressebericht zufolge in der Autoversicherung die Tarife bei Neuabschlüssen für zahlreiche Kundengruppen drastisch gesenkt und damit einen neuen Preiskampf in der Branche eröffnet. Nach ersten Berechnungen von Wettbewerbern führen die zum 1. September eingeführten neuen Tarife für manche Neukunden zu Preissenkungen von mehr als 30 %, berichtete die "Financial Times Deutschland" (FTD).

Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank stärkt seine Eigenkapitalbasis um 85 Mill. ?. "Diese Kapitalerhöhung wird vollständig und unter Ausschluss des Bezugsrechts von der Aareal Holding Verwaltungsgesellschaft mbH gezeichnet", meldete die im MDax notierte Aareal Bank AG am Donnerstag. Dadurch erhöhe sich der Anteil des Hauptaktionärs von 40,75 auf 46,14 %. Ende August hatte die Aareal Bank eine Aufstockung ihres Kapitals angekündigt.

Ebenfalls im MDax könnte die Aktie des Verkehrstechnikkonzerns Vossloh auf Nachrichten reagieren. Das Unternehmen hatte am Vortag die Jahresprognose bekräftigt und Gerüchte über eine Senkung der Ziele dementiert. Das Ziel eines Gewinns vor Zinsen und Steuern von 106 Mill. ? bestehe unverändert, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Das entspreche einem Plus von etwa fünf Prozent zum Vorjahr. Die Vossloh-Aktie war am Donnerstag um mehr als sieben Prozent eingebrochen und hatte mit 31,13 ? ein neues Jahrestief erreicht.

Auch bei Tui könnten die Anleger auf eine Nachricht reagieren. Das Touristikunternehmen hat den am 16. Juli bekannt gegebenen Verkauf der 66,98 prozentigen Beteiligung am französischen Wohncontainer-Hersteller Algeco S.A. abgeschlossen. Die Beteiligung geht an die britische Privat Equity Gesellschaft TDR Capital LLP für 320 Mill. ? in bar, teilte Tui mit.

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