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Aktien Frankfurt Ausblick: Wenig Bewegung vor US-Zinsentscheidung erwartetDPA-Datum: 2004-06-30 08:15:27

FRANKFURT (dpa-AFX) - An der Frankfurter Börse wird am Mittwoch mit einem ruhigen Handel gerechnet. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank dürfte das Geschäft einmal mehr in ausgeprägt ruhigen Bahnen verlaufen, zum Handelsstart aber leicht zulegen. Die vorbörslichen Indikatoren verschiedener Banken deuteten rund eine Stunde vor Handelsbeginn auf einen Start des DAX < DAX.ETR > in der Gewinnzone hin. So ermittelten Commerzbank und die Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz jeweils einen DAX-Start bei rund 4.079 Punkten.

FRANKFURT (dpa-AFX) - An der Frankfurter Börse wird am Mittwoch mit einem ruhigen Handel gerechnet. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank dürfte das Geschäft einmal mehr in ausgeprägt ruhigen Bahnen verlaufen, zum Handelsstart aber leicht zulegen. Die vorbörslichen Indikatoren verschiedener Banken deuteten rund eine Stunde vor Handelsbeginn auf einen Start des DAX < DAX.ETR > in der Gewinnzone hin. So ermittelten Commerzbank und die Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz jeweils einen DAX-Start bei rund 4.079 Punkten.

Der DAX < DAX.ETR > war am Vortag praktisch unverändert bei 4.069,73 Punkten aus dem Handel gegangen. Der MDAX < MDAX.ETR > stieg um 0,22 Prozent auf 5.098,19 Zähler und der Technologieindex TecDAX < TDXP.ETR > gewann 0,20 Prozent auf 578,92 Punkte.

In den Vordergrund rücken dürfte am Mittwoch erneut die Continental-Aktie < CON.ETR > . Wegen schwerer Wettbewerbsbedenken hat die EU-Kommission eine vertiefte Untersuchung der Übernahme des Hamburger Autozulieferers Phoenix durch den Konkurrenten Continental eingeleitet. Bei Luftfedern und schweren Fördergurten könnte der neue Verbund möglicherweise zu mächtig werden, entschied die Kommission nach sechswöchiger Prüfung. Sie hat bis Ende Oktober Zeit, den Fall zu entscheiden. Am Vortag war die Übernahme in letzter Minute geglückt.

HVB-Aktien < HVM.ETR > könnten gleichfalls das Interesse der Investoren auf sich ziehen. Das Finanzinstitut hat nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) in den vergangenen Monaten mit mindestens vier ausländischen Großbanken über eine Fusion verhandelt. Inzwischen seien die Gespräche beendet. Demnach hatte die HVB mit ABN Amro < AABA.ASX > < AAR.ETR > , BNP Paribas < PBNP.PSE > < BNP.FSE > , Credit Suisse < CSGN.VTX > < CSX.FSE > und Banco Santander Central Hispano (BSCH) < SAN.SCM > < BSD2.FSE > gesprochen, hieß es unter Berufung auf Kreise der Bank.

Die Commerzbank < CBK.ETR > treibt hingegen die Abtrennung von ihrer Tochter ING BHF-Bank weiter voran. Nach Informationen aus Finanzkreisen hat die Commerzbank am Montag exklusiv die eingehende Prüfung der Bücher gestartet, die gewöhnlich einige Wochen dauert, wie die "Financial Times Deutschland" am Morgen berichtete.

Die chinesische Mobilfunk-Tochter von Siemens < SIE.ETR > ist einem Pressebericht zufolge wegen widerrechtlicher Verwendung einer Texterkennungssoftware verklagt worden. Der Kläger verlange von Siemens < SIE.ETR > eine öffentliche Entschuldigung sowie Schadensersatz in Höhe von 6 Millionen Yuan (0,6 Mio Euro), berichtete die "Bejing Times". Siemens werde vorgeworfen, auf seinem Handy CL55 die chinesische Texterkennungssoftware S9, die der Kläger unabhängig entwickelt habe, ohne Erlaubnis zu verwenden./

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