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Aktien Frankfurt: Dax baut Gewinne aus - Post-Aktie unter Druck, Basf gefragt

Positive Vorgaben aus den USA haben am Mittwoch den deutschen Aktien Auftrieb gegeben. Der Leitindex Dax baute bis zur Mittagszeit seien Gewinne aus und legte um 0,99 Prozent auf 3 920,56 Punkte zu. Der MDax stieg um 0,47 Prozent auf 5 009,79 Punkte. Der TecDax gewann 0,85 Prozent auf 488,17 Zähler. In den USA hatten die Börsen am Dienstag laut Händlern wegen des wieder leicht gesunkenen Ölpreises zugelegt.

dpa-afx FRANKFURT. Positive Vorgaben aus den USA haben am Mittwoch den deutschen Aktien Auftrieb gegeben. Der Leitindex Dax baute bis zur Mittagszeit seien Gewinne aus und legte um 0,99 Prozent auf 3 920,56 Punkte zu. Der MDax stieg um 0,47 Prozent auf 5 009,79 Punkte. Der TecDax gewann 0,85 Prozent auf 488,17 Zähler. In den USA hatten die Börsen am Dienstag laut Händlern wegen des wieder leicht gesunkenen Ölpreises zugelegt.

Der Ölpreis bleibe zentrales Thema am Markt, auch wenn ein gewisser Gewöhnungseffekt eingetreten sei, sagte ein Händler in Frankfurt. Während der Ölpreis in Asien wieder zulegte und die Marke von 50 Dollar übersprang, sank er in London wieder leicht. Händler Stefan Söllner von der Postbank sieht den Markt hingegen stark "von charttechnischen Überlegungen geprägt". Dabei zeige er sich "erstaunlich robust", sagte Söllnern.

Aktien der Deutschen Post standen wegen der schwachen Entwicklung der Logistiktochter DHL in den USA unter Druck. Sie büßten 3,76 Prozent auf 15,86 Euro ein. Die Bonner senkten ihre Ertragserwartungen für das US-Geschäft deutlich. Zusätzlich belaste ein Pressebericht, dass die Post die Logistik-Aktivitäten von Karstadt-Quelle übernehmen wolle. Die Post wollte den Bericht nicht kommentieren. Die Aktie des Waren- und Versandhauses gab im MDax als schwächster Wert um 1,73 Prozent auf 13,61 Euro nach.

Papiere der Münchener Rück reagierten nur geringfügig auf die Bekanntgabe des weltgrößten Rückversicherers, dass die Jahresprognosen in Gefahr seien. Nach einem gut behaupteten Start drehten sie ins Minus und gaben um 0,24 Prozent auf 77,82 Euro nach. Die angenommene Belastung durch die jüngsten Wirbelstürme, einschließlich Jeanne, belaufe sich auf rund 500 Mill. Euro für 2004, hatte Vorstandsmitglied Stefan Heyd am Vormittag gesagt.

Continental-Papiere legten nach zeitweisen Verlusten um 0,39 Prozent auf 44,19 Euro zu. Wie der Autozulieferer sagte, hat die Dresdner Bank 3,5 Mill. eigene Conti-Aktien verkauft. Nachrichten gab es auch zum Autokonzern Daimler-Chrysler . Dieser hat sich mit dem kanadischen Verkehrstechnik-Konzern Bombardier im Streit um den Verkauf des Bahntechnik-Herstellers Adtranz geeinigt. Daimler-Chrysler wird 170 Mill. Euro an Bombardier zurückzahlen. Alle sonstigen Forderungen Bombardiers würden zurückgezogen. Die Aktie gewann 1,08 Prozent auf 33,82 Euro.

An der Dax-Spitze legten Basf um 2,95 Prozent auf 47,38 Euro zu. JP Morgan habe sich nach einer Roadshow sehr positiv geäußert und die Aktien als "Trading Buy" bezeichnet, sagte ein Händler.

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