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Aktien Frankfurt: DAX dämmt Minus ein - Zwischenzeitlich auf neuem Jahrestief

Nach einem schwachen Start hat der Deutsche Aktienindex DAX seine Verluste am Freitag bis zum Nachmittag etwas eingedämmt. Zwischenzeitlich war der Index bis auf 3 618,69 Punkte gefallen und stand damit so tief wie nie zuvor in diesem Jahr. Beim Stand von 3 641,84 Zählern verbuchte er zuletzt ein Minus von 0,44 %.

dpa-afx FRANKFURT. Nach einem schwachen Start hat der Deutsche Aktienindex DAX seine Verluste am Freitag bis zum Nachmittag etwas eingedämmt. Zwischenzeitlich war der Index bis auf 3 618,69 Punkte gefallen und stand damit so tief wie nie zuvor in diesem Jahr. Beim Stand von 3 641,84 Zählern verbuchte er zuletzt ein Minus von 0,44 %.

Der Mdax hielt sich mit 0,01 % auf 4 754,22 Punkten ganz knapp im Plus. Der Tecdax stieg um 0,88 % auf 442,77 Punkte. Neben dem anhaltend hohen Ölpreis hätten auch schwache Vorgaben von den US-Börse auf die Stimmung gedrückt, sagten Händler. Die Hoffnung auf steigende Kurse bei Eröffnung der US-Börsen kurbele auch hierzulande die Nachfrage etwas an.

Im DAX stiegen TUI-Aktien mit plus 5,60 % auf 14,90 ? an die Index-Spitze. Marktteilnehmer verwiesen auf Presseberichte, denen zufolge hochspekulative Fonds an dem Westlb-Anteil von TUI interessiert sind. Es sollten bereits erste Gebote abgegeben worden sein, hieß es. Die Papiere der Banken sowie die Aktien von Bayer und Basf gaben hingegen deutlich nach.

Im Mdax zählten die Papiere der Prosiebensat.1 Media AG mit einem Plus von knapp 6 % nach Zahlen zu den besonders gefragten Werten. Deutschlands größter TV-Konzern hatte dank Kosteneinsparungen und günstiger Programmformate im ersten Halbjahr 2004 zulegen können.

Der Kurs von Fraport stieg um 1,82 % auf 25,15 ?. Die Halbjahresbilanz des Flughafenbetreibers fiel laut Analysten solide aus. Da die Geschäftszahlen jedoch keine Überraschungen brachten, gingen von der Berichterstattung kaum Impulse für die Aktie aus, wie es bei Helabatrust hieß.

Aktien der United Internet AG gewannen im Tecdax 2,72 % auf 45,16 ?. Der Internetdienstleister hob seine Prognose für den Vorsteuergewinn im laufenden Jahr an. "United Internet hat insgesamt sehr gute Zahlen vorgelegt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), eine der wichtigsten Kennzahlen für das Unternehmen, lag deutlich über dem Konsensus", sagte Analyst Thomas Friedrich von der HVB in München.

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