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Aktien Frankfurt: Dax etwas fester - Entspannung am Ölmarkt, ZEW-Daten

Eine leichte Entspannung am Ölmarkt hat laut Händlern die deutschen Aktienindizes am Dienstag gestützt. Der Deutsche Aktienindex Dax stieg am Mittag um 0,60 Prozent auf 4 218,90 Punkte. Der MDax gewann 0,06 Prozent auf 5 342,59 Zähler.

dpa-afx FRANKFURT. Eine leichte Entspannung am Ölmarkt hat laut Händlern die deutschen Aktienindizes am Dienstag gestützt. Der Deutsche Aktienindex Dax stieg am Mittag um 0,60 Prozent auf 4 218,90 Punkte. Der MDax gewann 0,06 Prozent auf 5 342,59 Zähler. Der TecDax rückte um 0,12 Prozent auf 517,06 Punkte vor.

Aktienhändler Norbert Pütz von der Postbank sprach von einem "sehr ruhigen Handel mit geringen Umsätzen". Ein anderer Marktteilnehmer verwies auf die Entspannung am Ölmarkt und besser als erwartet ausgefallene Wirtschaftsdaten. So stieg der Konjunkturoptimismus in Deutschland im Dezember überraschend. Nach der am Dienstag in Mannheim veröffentlichten monatlichen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist der Index der Konjunkturerwartungen auf 14,4 Punkte geklettert von 13,9 Punkten im Vormonat. Von AFX News befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt hingegen einen Rückgang auf 11,0 Punkte erwartet.

Allianz-Aktien habe bis zum Mittag ihre anfänglichen Verluste ausgeglichen und sich in die Gewinnzone gearbeiteten. Sie gewannen zuletzt 0,33 Prozent auf 96,03 Euro. Ein US-Geschworenengericht hat die Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 als zwei Schadensfälle eingestuft. Die Entscheidung vom Montagabend ebnet den Weg für den Pächter der beiden Türme, Larry Silverstein, weitere 1,1 Mrd. Dollar an Versicherungszahlungen geltend zu machen. Die Entscheidung wird bei der Allianz zu einer zusätzlichen Belastung von 80 Mill. Euro führen. Nach Einschätzung der Helabatrsut ist die zusätzlichen Belastung "nicht dramatisch". Daher stehe die Allianz-Aktie auch nur leicht im Minus. HVB-Analyst Lucio Di Geronimo bestätigte den Titel auf "Buy" mit einem Kursziel von 117 Euro. Münchener Rück zogen um 1,08 Prozent auf 89,49 Euro an.

Die Übernahme des US-Dialysegeschäftes von Gambro durch den US-Konzern Davita drückte laut Börsianern die Aktie der Fresenius Medical Care (FMC) um 0,77 Prozent auf 58,05 Euro ins Minus. Dies dürfte den Wettbewerb auf dem wichtigen US-Markt verschärfen und die Marktführerschaft von FMC gefährden, hieß es am Markt. Die Aktie der Muttergesellschaft Fresenius gab im MDax um 2,34 Prozent auf 69,00 Euro nach.

Im TecDax gewannen mobilcom-Aktien nach einem positiven Analystenkommentar 1,85 Prozent auf 15,40 Euro. Die Experten der UBS hatten den Titel in einer Ersteinstufung auf "Buy" gesetzt mit einem Kursziel von 18,50 Euro. Die Gewinnspannen im Mobilfunkgeschäft verbesserten sich und die kontinuierliche Rückführung von freiem Kapital an Investoren limitiere den negativen Einfluss des Aktienüberhangs, hieß es in einer Studie am Dienstag.

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