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Aktien Frankfurt: Dax etwas fester - Entspannung am Ölmarkt, ZEW-Daten

Gestützt von einer leichten Entspannung am Ölmarkt hat der Deutsche Aktienindex am Dienstag sein Jahreshoch wieder ins Visier genommen. Das Börsenbarometer stieg am Nachmittag um 0,86 Prozent auf 4 229,50 Punkte und lag damit nur knapp unter dem Jahreshoch von 4 233,52 Zählern.

dpa-afx FRANKFURT. Gestützt von einer leichten Entspannung am Ölmarkt hat der Deutsche Aktienindex am Dienstag sein Jahreshoch wieder ins Visier genommen. Das Börsenbarometer stieg am Nachmittag um 0,86 Prozent auf 4 229,50 Punkte und lag damit nur knapp unter dem Jahreshoch von 4 233,52 Zählern. Der MDax gewann 0,29 Prozent auf 5 354,66 Punkte. Der TecDax rückte um 0,42 Prozent auf 518,59 Zähler vor.

Ein Marktteilnehmer verwies auf die Entspannung am Ölmarkt und besser als erwartet ausgefallene Daten des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Auch deuteten die US-Futures auf eine leicht positive Eröffnung an der Wall Street hin. Dennoch sprach Aktienhändler Norbert Pütz von der Postbank von einem "sehr ruhigen Handel mit geringen Umsätzen".

Allianz-Aktien arbeiteten sich bis zum Nachmittag nach anfänglichen Verlusten in die Gewinnzone hoch - sie gewannen zuletzt 0,75 Prozent auf 96,43 Euro. Ein US-Geschworenengericht hat die Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 als zwei Schadensfälle eingestuft. Die Entscheidung vom Montagabend ebnet den Weg für den Pächter der beiden Türme, Larry Silverstein, weitere 1,1 Mrd. Dollar an Versicherungszahlungen geltend zu machen.

Die Entscheidung wird bei der Allianz zu einer zusätzlichen Belastung von 80 Mill. Euro führen. Nach Einschätzung der Helabatrust ist die zusätzlichen Belastung "nicht dramatisch". Daher stehe die Allianz-Aktie auch nur leicht im Minus. HVB-Analyst Lucio Di Geronimo bestätigte den Titel auf "Buy" mit einem Kursziel von 117 Euro. Münchener Rück zogen um 1,08 Prozent auf 89,49 Euro an.

Die Übernahme des US-Dialysegeschäftes von Gambro durch den US-Konzern Davita drückte laut Börsianern die Aktie der Fresenius Medical Care (FMC) um 0,60 Prozent auf 58,15 Euro ins Minus. Dies dürfte den Wettbewerb auf dem wichtigen US-Markt verschärfen und die Marktführerschaft von FMC gefährden, hieß es am Markt. Die Aktie der Muttergesellschaft Fresenius gab im MDax um 1,83 Prozent auf 69,36 Euro nach.

Im TecDax gewannen mobilcom-Aktien nach einem positiven Analystenkommentar 2,84 Prozent auf 15,55 Euro. Die Experten der UBS hatten den Titel in einer Ersteinstufung auf "Buy" gesetzt mit einem Kursziel von 18,50 Euro. Die Gewinnspannen im Mobilfunkgeschäft verbesserten sich und die kontinuierliche Rückführung von freiem Kapital an Investoren limitiere den negativen Einfluss des Aktienüberhangs, hieß es in einer Studie am Dienstag.

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