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Aktien Frankfurt: DAX etwas fester - Ölpreis sinkt - Autowerte legen zu

Der weiter sinkende Ölpreis hat den meisten deutschen Standardwerten am Dienstag Auftrieb verliehen. Vor allem Lufthansa-Aktien und Autotitel waren gefragt. Der Leitindex DAX gewann am Nachmittag 0,52 % auf 3 791,65 Punkte. Der Mdax stieg um 0,16 % auf 4 858,74 Zähler. Der Tecdax sank um 0,16 % auf 475,13 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Der weiter sinkende Ölpreis hat den meisten deutschen Standardwerten am Dienstag Auftrieb verliehen. Vor allem Lufthansa-Aktien und Autotitel waren gefragt. Der Leitindex DAX gewann am Nachmittag 0,52 % auf 3 791,65 Punkte. Der Mdax stieg um 0,16 % auf 4 858,74 Zähler. Der Tecdax sank um 0,16 % auf 475,13 Punkte.

"Der rückläufige Ölpreis unterstützt die Kurse, allerdings sind die Handelsumsätze bei einer ansonsten dünnen Nachrichtenlage ziemlich gering", sagte Aktienstrate Klaus Stabel von ICF Kursmakler. So fiel der Ölpreis an der Rohstoffbörse in London am Dienstag weiter. Im frühen Handel sank der Preis für einen Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober um 31 Cent auf 42,72 $.

Lufthansa-Titel profitierten von dem sinkenden Ölpreis und setzten sich mit plus 3,64 % auf 9,68 ? an die DAX-Spitze. Auch Autowerte waren gefragt. Neben dem niedrigeren Ölpreis und einer Stabilisierung des US-Dollar im Vergleich zum Euro sende auch die absehbar harte Gangart der Volkswagen-Führung gegenüber den Gewerkschaften ein Signal aus, hieß es im Handel. VW-Aktien stiegen um 1,61 % auf 32,27 ?. Daimlerchrysler-Papiere verteuerten sich um 1,45 % auf 34,33 ?, während BMW um 1,18 % auf 34,27 ? anzogen.

Die Anteilsscheine von Infineon rückten um 0,71 % auf 8,55 ? vor. Der Chipkonzern ist für die weltweite Halbleiter-Branche jetzt noch optimistischer gestimmt als im April und erwartet nach eigenen Aussagen ein Wachstum von 22 % plus X. "Wir gehen nun von einem noch höheren Zuwachs für den weltweiten Halbleitermarkt aus", sagte ein Sprecher des Münchener Konzerns am Dienstag auf Anfrage.

Bei den Finanzwerten legten die Aktien der Hypovereinsbank (HVB) um 2,18 % auf 13,58 ? zu. Die Münchener erwägen den Verkauf Not leidender Kredite. Der Markt scheine diese Distressed-Asset-Deals derzeit zu lieben, sagte HVB Chief Risk Officer Michael Kemmer der "Börsen-Zeitung" (Dienstag). "Die Investoren sind bullish, die Nachfrage ist groß, das Angebot dagegen eher gering." Noch sei die HVB von diesem Weg aber nicht restlos überzeugt. Das Volumen könnte zwischen einigen hundert Mill. und mehreren Mrd. ? liegen.

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