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Aktien Frankfurt: DAX etwas fester - Ölpreis und ifo im Blick

Die Entspannung am Ölmarkt und positive US-Vorgaben haben die deutschen Aktienmärkte am Donnerstag angetrieben. Die etwas besser als erwartet ausgefallenen ifo-Daten wurden am Markt nur kurz beachtet, wie Händler berichteten. Der Leitindex DAX gewann am Mittag 0,91 % auf 3 823,27 Punkte. Der Mdax stieg um 0,30 % auf 4 891,04 Zähler. Der Tecdax rückte um 1,28 % auf 476,22 Punkte vor.

dpa-afx FRANKFURT. Die Entspannung am Ölmarkt und positive US-Vorgaben haben die deutschen Aktienmärkte am Donnerstag angetrieben. Die etwas besser als erwartet ausgefallenen ifo-Daten wurden am Markt nur kurz beachtet, wie Händler berichteten. Der Leitindex DAX gewann am Mittag 0,91 % auf 3 823,27 Punkte. Der Mdax stieg um 0,30 % auf 4 891,04 Zähler. Der Tecdax rückte um 1,28 % auf 476,22 Punkte vor.

"Der Ölpreis dominiert das Geschehen, zudem beleben die positiven Unternehmenszahlen von Swiss Re und Fortis den Handel", sagte ein Aktienhändler in Frankfurt. Ein hoher Ölpreis gilt an der Börse als Belastungsfaktor, da teures Öl die Kosten für Unternehmen erhöht und das frei verfügbare Einkommen der Verbraucher schmälert.

Lufthansa-Aktien erholten sich weiter und legten um 2,52 % auf 9,77 ? zu. "Die Entspannung beim Ölpreis hilft der Aktie", sagte Analyst Mario Kristl von Helabatrust. TUI-Aktien verteuerten sich um 1,55 % auf 15,69 ?.

Die Aktien der deutschen Versicherer standen nach Vorlage der positiven Zwischenbilanz der Swiss Re im Fokus. Münchener Rück stiegen um 0,97 % auf 78,36 ?. Allianz-Aktien gewannen 0,68 % auf 79,76 ?. Die Analysten der Csfb hatten den Titel mit "Outperform" bestätigt, das Kursziel aber von 104 auf 94 ? gesenkt.

Nach dem Kauf eines Generika-Anbieters in Skandinavien durch Merck Kgaa stiegen die Aktien der Pharma- und Spezialchemiegruppe im Mdax um 0,28 % auf 42,75 ?. Merck hatte von dem US-Pharmaunternehmen Pfizer für 54 Mill. ? den überwiegenden Teil von NM Pharma in Skandinavien übernommen. Damit steigt das Mdax-Unternehmen nach eigenen Angaben zur Nummer eins im skandinavischen Generika-Markt auf.

Aus dem Tecdax gab es ebenfalls Neuigkeiten: Der zweitgrößte deutsche Softwarekonzern Software AG strebt für dieses Jahr eine operative Marge von 20 % an. Das operative Ergebnis solle um 40 % auf 83 Mill. ? gesteigert werden, sagte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt am Mittwoch in einem dpa-AFX-Interview. Die Aktie legte um 3,18 % auf 24,63 ?.

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