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Aktien Frankfurt: Dax fest - Positive US-Futures treiben an

Die Aussicht auf eine positive Eröffnung an der Wall Street hat die deutschen Aktienmärkte am Dienstag in die Gewinnzone gehoben. Nach zeitweisen Verlusten stieg der Deutsche Aktienindex Dax bis zum Mittag um 1,02 Prozent auf 4 074,59 Punkte. Der MDax gewann 0,47 Prozent auf 5 164,43 Zähler. Der TecDax fiel dagegen um 0,23 Prozent auf 524,01 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aussicht auf eine positive Eröffnung an der Wall Street hat die deutschen Aktienmärkte am Dienstag in die Gewinnzone gehoben. Nach zeitweisen Verlusten stieg der Deutsche Aktienindex Dax bis zum Mittag um 1,02 Prozent auf 4 074,59 Punkte. Der MDax gewann 0,47 Prozent auf 5 164,43 Zähler. Der TecDax fiel dagegen um 0,23 Prozent auf 524,01 Punkte.

"Die positiven US-Futures und Kursgewinne bei Schwergewichten wie Deutsche Bank und Siemens helfen dem Dax", hieß es am Markt. Deutsche-Bank-Titel setzten sich mit plus 2,37 Prozent auf 61,68 Euro an die Dax-Spitze. "Die Aktie hat Nachholbedarf, zudem lenkt eine Investorenkonferenz zum Bankensektor von Merrill Lynch die Aufmerksamkeit auf die Branchenwerte", sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Siemens legten um 1,52 Prozent auf 62,01 Euro zu.

Aktien von adidas-Salomon gewannen 2,06 Prozent auf 119,25 Euro. Europas größter Sportartikelhersteller hat seinen Aktionären eine höhere Dividendenausschüttung in Aussicht gestellt. Erwogen werde eine Erhöhung der Ausschüttungsquote auf 15 bis 25 Prozent des Gewinns, sagte Vorstandschef Herbert Hainer am Dienstag beim Investorentag in Herzogenaurach. Zudem will der Konzern 2006 ein zweistelliges Umsatzwachstum in Nordamerika erzielen.

Nach Marktgerüchten um eine Platzierung von T-Aktien durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verloren die Papiere der Deutschen Telekom bei recht hohen Volumina 1,09 Prozent auf 15,38 Euro. Die KfW wollte die Gerüchte nicht kommentieren.

Karstadt-Quelle-Aktien erholten sich im MDax mit plus 3,32 Prozent auf 11,82 Euro von ihren Vortagesverlusten. Der Betriebsrat des Handelskonzerns und die Gewerkschaft ver.di lehnen Verhandlungen über eine Arbeitszeitverlängerung bei dem angeschlagenen Unternehmen ab. Als Gegenleistung für eine Beschäftigungs- und Standortsicherung sei man jedoch zum Verzicht auf übertarifliche Leistungen bereit, sagte ver.di- Bundesvorstandsmitglied Franziska Wiethold.

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