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Aktien Frankfurt: Dax gibt nach - Ölpreis drückt sämtliche Kurse ins Minus

Belastet vom neuerlichen Anstieg des Ölpreises und schwachen Vorgaben der Wall Street sind die deutschen Aktien am Montag bis zum Mittag weiter gesunken. Der Dax verlor 0,78 Prozent auf 4 102,72 Punkte. Sämtliche Dax-30-Werte fielen ins Minus zurück.

dpa-afx FRANKFURT. Belastet vom neuerlichen Anstieg des Ölpreises und schwachen Vorgaben der Wall Street sind die deutschen Aktien am Montag bis zum Mittag weiter gesunken. Der Dax verlor 0,78 Prozent auf 4 102,72 Punkte. Sämtliche Dax-30-Werte fielen ins Minus zurück. Der MDax sank um 1,22 Prozent auf 5 190,01 Zähler. Der TecDax gab um 0,76 Prozent auf 505,23 Punkte nach.

Der Rohölpreis ist am Montag aus Sorge vor möglichen Versorgungsengpässen weiter gestiegen. Vor allem die Aktien der Lufthansa bekamen dies zu spüren. Die Aktie sackte um 2,08 Prozent auf 10,38 Euro ab und war damit der schwächste Dax-Wert.

Infineon Technologies AG verloren 1,67 Prozent auf 8,84 Euro. Händler verwiesen auf Verkäufe kurzfristig orientierter Anleger und geplante Investitionskürzungen des Konzerns in den USA.

Gestützt von der Hoffnung auf weiter steigende Stahlpreise entwickelten sich die Aktien von Thyssen-Krupp und Salzgitter am Montag weniger schwach als der Gesamtmarkt. Obwohl der Sog des Marktes auch die Aktien der beiden Stahlunternehmen ins Minus zog, fielen die Verluste vergleichsweise gering aus. Thyssen-Krupp Aktien gaben 0,51 Prozent auf 15,70 Euro nach und waren damit der zweitbeste Wert im Index. Salzgitter verloren 0,22 Prozent auf 13,92 Euro.

Händler verwiesen auf die Ende vergangener Woche verlautete Einschätzung führender Stahkonzerne, wonach die Stahlpreise im kommenden Jahr weiter steigen werden. Es habe zwar geheißen, die Preise würden langsamer steigen als in 2004, dennoch rechnen die Konzerne mit einem weiteren Anstieg des Preisniveaus in 2005. Dies stütze nun die Kurse.

Die Aktien von Karstadt-Quelle Aktien gaben um 1,77 Prozent auf 9,97 Euro nach. Nach der Zustimmung der Aktionäre zur geplanten Kapitalerhöhung soll der Bezugspreis der neuen Aktien noch in dieser Woche (25.11.) festgesetzt werden. Der angeschlagene Handelskonzern nahm seine Ergebnisprognose für das kommende Jahr zurück und peilt nun den durchgreifenden Umschwung erst für 2006 an.

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