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Aktien Frankfurt: Dax gut behauptet - Deutsche Börse und Daimler im Fokus

Die Aktien an der Frankfurter Börse haben sich am Montag bis zum Mittag gut behauptet. Der Dax gewann 0,50 Prozent auf 4 195,21 Punkte, der MDax verlor 0,32 Prozent auf 5 284,30 Zähler. Der TecDax legte unterdessen 0,15 Prozent auf 509,12 Punkte zu.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien an der Frankfurter Börse haben sich am Montag bis zum Mittag gut behauptet. Der Dax gewann 0,50 Prozent auf 4 195,21 Punkte, der MDax verlor 0,32 Prozent auf 5 284,30 Zähler. Der TecDax legte unterdessen 0,15 Prozent auf 509,12 Punkte zu.

"Das Volumen ist lächerlich gering", sagte ein Händler. "Die Vorgaben von den US-Börsen waren nicht sehr prickelnd und man hat den Eindruck, dass sich die Marktteilnehmer langsam aus dem Börsenjahr verabschieden. Die erhoffte Jahresendrally findet nun wohl definitiv nicht mehr statt." Bewegung könnte mit dem Börsenstart des US-Marktes in die deutschen Titel kommen. Dort werden Konjukturdaten erwartet. Experten rechnen mit einer leichten Abschwächung der Einzelhandelsdaten vom November.

Die Aktien der Deutschen Börse waren mit minus 4,99 Prozent auf 42,31 Euro der schwächste Dax-Wert. Händler verwiesen auf das inzwischen zurückgewiesene Übernahmeangebot der Deutschen Börse an den britischen Wettbewerber London Stock Exchange (LSE). Die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) sehen das Angebot skeptisch und befürchten einen Bieterwettstreit

Daimler-Chrysler-Aktien setzten sich an die Dax-Spitze. Der Kurs stieg um 1,66 Prozent auf 34,95 Euro. Daimler-Chrysler und General Motors entwickeln gemeinsame Hybrid-Antriebssysteme für Personenwagen.

Mit einem Kursplus von 1,30 Prozent auf 65,41 Euro reagierten die Aktien der Eon AG auf einen positiven Analystenkommentar. Die Experten der Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) hatten die Aktien von "Add" auf "Buy" herauf gestuft und das Kursziel von 68 auf 74 Euro heraufgesetzt.

EADS sackten im MDax um 4,08 Prozent auf 22,12 Euro und waren damit der schwächste Wert im Index. Goldman Sachs hatte die Aktien des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns von "Outperform" auf "In-Line" herabgestuft. Der am vergangenen Freitag veröffentlichte Ausblick liege um zehn Prozent unter der bisherigen Annahme, begründete Goldman Sachs die Entscheidung.

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