Archiv
Aktien Frankfurt: DAX kämpft mit 3.900 Punkten - TUI fest, Deutsche Bank -3,5%

(dpa-AFX) Frankfurt - Der DAX hat am Freitag bis zum Mittag bei hohen Kursgewinnen für TUI, Bayer und die Deutsche Post den Sprung über die Marke von 3.900 Punkten nur knapp verpasst. Die Aktie der Deutschen Bank gab nach Vorlage von Bilanzzahlen deutlich nach und belastete den Index < DAX.ETR > , der zuletzt um 0,12 Prozent über den Vortagesschluss auf 3.894,32 Punkte stieg. Der Mdax < Mdax.ETR > war bei 4.989,71 Punkten um 0,12 Prozent leichter. Der Tecdax < Tdxp.ETR > gab mit 1,05 Prozent auf 505,07 Punkte markanter nach.

(dpa-AFX) Frankfurt - Der DAX hat am Freitag bis zum Mittag bei hohen Kursgewinnen für TUI, Bayer und die Deutsche Post den Sprung über die Marke von 3.900 Punkten nur knapp verpasst. Die Aktie der Deutschen Bank gab nach Vorlage von Bilanzzahlen deutlich nach und belastete den Index < DAX.ETR > , der zuletzt um 0,12 Prozent über den Vortagesschluss auf 3.894,32 Punkte stieg. Der Mdax < Mdax.ETR > war bei 4.989,71 Punkten um 0,12 Prozent leichter. Der Tecdax < Tdxp.ETR > gab mit 1,05 Prozent auf 505,07 Punkte markanter nach.

Die "Aktie Gelb" der Deutschen Post reagierte mit einem Plus von 1,80 Prozent auf 17,02 Euro auf die Vorlage von Bilanzdaten. Die Post hatte im zweiten Quartal das Ergebnis unerwartet deutlich gesteigert die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. "Die Erhöhung ist nicht so überraschend wegen des Beitrags vom Börsengang der Postbank", sagten Händler.

Die im Juni an die Börse gebrachten Postbank-Aktien < DPB.ETR > waren im amtlichen Handel bei 28,86 Euro um 0,14 Prozent leichter. Noch besser als die Deutsche Post standen Bayer < BAY.ETR > im DAX da, die um 1,65 Prozent auf 22,17 Euro anstiegen. Am zweiten Tag in Folge hievten Übernahmespekulationen die TUI-Aktie an die DAX-Spitze. TUI < TUI.ETR > legten um weitere 3,98 Prozent auf 14,10 Euro zu.

Die Deutsche Bank < DBK.ETR > verlor nach Vorlage der Quartalszahlen erheblich an Wert. Das Papier sank um 3,47 Prozent auf 57,09 Euro und bildete mit großem Abstand den schwächsten DAX-Wert. Das in Deutschland führende Geldinstitut hatte im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlt. "Die Zahlen waren schlecht erwartet worden und sind noch schlechter ausgefallen. Jetzt wird das Unternehmen dafür abgestraft", berichtete ein Händler.

Metro-Aktien < MEO.ETR > schafften nach frühen Verlusten die Wende ins Plus, obgleich die Bilanzzahlen geringfügig unter vergleichsweise ambitionierten Durchschnittserwartungen ausfielen. Der Kurs war zuletzt um ein Prozent fester bei 27,27 Euro. Der führende Einzelhandelskonzern hatte im zweiten Quartal 2004 erneut von einem starken Auslandsgeschäft profitiert und Umsatz und Gewinn jeweils gesteigert. Das Unternehmen bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr.

Im Tecdax reagierte die Aktie des Internetdienstleisters Teles < TLI.ETR > mit einem Kurseinbruch von zeitweise mehr als 12 Prozent auf die Senkung der Prognose. Zuletzt war die Aktie bei 7,36 Euro um acht Prozent leichter fiel und damit an das Indexende. Teles hatte Prognosen gekürzt und erwägt zur Erfüllung der alten Prognose gegebenenfalls stille Reserven zu nutzen. "Die Börse will aber operative Ergebnisse und keine stillen Reserven", sagte Analyst Peter-Thilo Hasler von der Hypovereinsbank.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%