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Aktien Frankfurt: DAX knapp behauptet - Stoxx-Absteiger VW und Bayer schwach

Kursverluste bei Volkswagen und Bayer haben den Handel an der Frankfurter Börse am Donnerstag geprägt. Der Leitindex DAX verlor am Mittag 0,29 % auf 3 806,73 Punkte. Der Mdax fiel um 0,47 % auf 4 862,77 Zähler, während der Tecdax um 0,10 % auf 470,56 Punkte stieg.

dpa-afx FRANKFURT. Kursverluste bei Volkswagen und Bayer haben den Handel an der Frankfurter Börse am Donnerstag geprägt. Der Leitindex DAX verlor am Mittag 0,29 % auf 3 806,73 Punkte. Der Mdax fiel um 0,47 % auf 4 862,77 Zähler, während der Tecdax um 0,10 % auf 470,56 Punkte stieg.

"Uns fehlen klare Vorgaben von der Wall Street", sagte ein Händler. Die US-Börsen hatten am Vorabend uneinheitlich geschlossen. Zudem hielten sich viele Investoren vor dem Quartals-Zwischenbericht von Intel am Abend und dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag zurück.

VW-Aktien fielen nach enttäuschen US-Absatzzahlen um 1,41 % auf 31,37 ?. Bei dem Wolfsburger Autobauer und seiner Ingolstädter Tochter Audi lief das US-Geschäft im August schleppend. Beide Unternehmen präsentierten einen deutlichen Absatzeinbruch.

Zudem fallen die VW-Aktien ab dem 20. September aus dem europäischen Auswahlindex Eurostoxx 50 heraus. Indexorienterierte Fondsmanager müssen sich nun von ihren VW-Position trennen. Außerdem gab Indexbetreiber Dow Jones Stoxx bekannt, dass Bayer aus dem Stoxx 50 genommen wird. Die Aktie des Pharma- und Chemieunternehmens büßte 1,86 % auf 20,57 ? ein und rutschten damit ans DAX-Ende. Beide Entscheidungen waren so von Experten erwartet worden.

Im Gegensatz zu VW konnten der Luxuswagenbauer Porsche , Mercedes-Benz und der Münchener Hersteller BMW in den USA mit einem Absatzplus glänzen, betonten Händler. BMW drehten jedoch im Verlauf ins Minus und verloren 0,12 % auf 34,21 ?, während Daimlerchrysler 1,04 % auf 34,22 ? verloren. Die nicht im DAX notierten Anteilsscheine von Porsche fielen nach anfänglichen Gewinnen um 0,66 % auf 504,00 ? vor.

Siemens-Aktien zogen nach Marktgerüchten über die Auszahlung einer Sonderdividende um 0,82 % auf 57,89 ? an. Marktteilnehmer bewerteten die Spekulationen unterschiedlich. Während ein Analyst eine Sonderdividende mit Blick auf die hohe Liquidität für "theoretisch möglich" hält, zeigten sich andere Experten zurückhaltender: "Daran glaube ich nicht. Siemens hat zwar die Mittel, allerdings war das Ergebnis nicht so exorbitant hoch, dass der Konzern nun seine Aktionäre daran teilhaben lassen sollte", sagte Analyst Thomas Hofmann von der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP). Die angeblich geplante Übernahme des österreichischen Mischkonzerns VA Tech bewertete Hofmann positiv.

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