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Aktien Frankfurt: DAX knapp behauptet - TUI und Autos schwach, Versorger fest

Belastet von schwachen Autowerten hat der Deutsche Aktienindex DAX am Montag nachgegeben. Das Börsenbarometer fiel am Nachmittag bei dünner Nachrichtenlage um 0,31 % auf 3 839,38 Punkte. Der Mdax sank um 0,13 % auf 4 918,08 Zähler, der Tecdax fiel um 0,53 % auf 474,18 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Belastet von schwachen Autowerten hat der Deutsche Aktienindex DAX am Montag nachgegeben. Das Börsenbarometer fiel am Nachmittag bei dünner Nachrichtenlage um 0,31 % auf 3 839,38 Punkte. Der Mdax sank um 0,13 % auf 4 918,08 Zähler, der Tecdax fiel um 0,53 % auf 474,18 Punkte.

Händler sprachen mit Blick auf den Bankfeiertag in London und den Parteitag der Republikaner in New York erneut von anhaltend niedrigen Handelsumsätzen. "Uns fehlt es an kursbewegenden Nachrichten", hieß es am Markt. Auch die US-Konjunkturdaten hätten wie erwartet die Aktienindizes am Nachmittag kaum bewegt.

Unter Druck standen vor allem die Autowerte. So verloren die vom Abstieg aus dem Eurostoxx50-Index bedrohten VW-Aktien 1,76 % auf 31,73 ? und lagen damit am DAX-Ende. Daimlerchrysler-Titel gaben um 1,29 % auf 34,31 ? nach. BMW büßten 0,58 % auf 34,35 ? ein.

Die noch am Freitag gut gelaufenen TUI-Titel verloren 1,34 % auf 15,41 ?. Der Reisekonzern soll beim bevorstehenden Verkauf der Westlb-Anteile nicht zerschlagen werden. Das verbiete die Beteiligungspolitik der Bank, sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Fischer in einem Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" (Montagsausgabe). Zugleich kündigte er an, dass sich die Westlb noch im laufenden Jahr von dem Aktienpaket (rund 31 %) an dem hannoverschen Tourismusunternehmen trennen wolle.

Die Anteilsscheine der Deutschen Telekom büßten 0,55 % auf 14,57 ? ein. Der Bonner Konzern muss einem Bericht zufolge um ihren Beschäftigungspakt für insgesamt 120 000 Mitarbeiter des Unternehmens bangen. Eine gleichzeitige Absenkung von Arbeitszeit und Entgelt, wie sie beide Seiten im März beschlossen hatten, könnte zumindest für die 50 000 Beamten der Deutschen Telekom an einer rechtlichen Hürde scheitern, schreibt das "Handelsblatt" in seiner Montagausgabe unter Berufung auf Stellungnahmen mehrerer Experten.

Gegen den Trend waren nach positiven Analystenkommentaren die Versorgerwerte gefragt. E.ON-Titel setzten sich mit plus 0,82 % auf 58,98 ? an die DAX-Spitze, während RWE-Aktien 0,40 % auf 40,56 ? zulegten. Händler verwiesen übereinstimmend auf positive Studien der Investmentbank Lehman Brohters. Deren Analysten hoben die E.ON-Aktie von "Equal weight" auf "Overweight" und das RWE-Papier von "Underweight" auf "Equal weight".

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