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Aktien Frankfurt: Dax knapp unter Rekordniveau - HVB und Deutsche Börse fest

Der Dax hat am Donnerstag das Rekordniveau des Vortages weitgehend gehalten. Nach einem kurzen Ausflug in die Gewinnzone stieg der Leitindex zeitweise bis auf 4 190 Punkte, bevor er zuletzt 0,26 Prozent auf 4 172,31 Punkte verlor.

dpa-afx FRANKFURT. Der Dax hat am Donnerstag das Rekordniveau des Vortages weitgehend gehalten. Nach einem kurzen Ausflug in die Gewinnzone stieg der Leitindex zeitweise bis auf 4 190 Punkte, bevor er zuletzt 0,26 Prozent auf 4 172,31 Punkte verlor. Am Vortag hatte der Index auf dem höchsten Stand seit Juli 2002 geschlossen. Während der MDax 0,26 Prozent auf 5 238,06 Zähler zulegte, war der TecDax bei 512,28 Punkten praktisch unverändert.

"Ich halte das hier trotzdem für ein optimistisches Szenario", sagte Händler Raed Mustafa von der BW Bank in Stuttgart. "Wir hatten gestern im Dax über dem Jahreshoch geschlossen und am Morgen nur wegen der schwächeren Vorgaben im Minus begonnen. Für die Jahresendrallye sieht es gut aus."

Aktien der Deutschen Börse zogen um 2,31 Prozent auf 43,88 Euro an. "Die Deutsche Börse hängt direkt an den Börsenumsätzen. Da setzen einige Anleger auf eine Jahresendrallye mit steigendem Handelsvolumen", sagte ein Händler einer ausländischen Großbank in Frankfurt.

An die Spitze des Kurszettels setzten sich die Aktien der Hypovereinsbank , die um 3,15 Prozent auf 16,37 Euro anzogen. Das Finanzinstitut will seine Kosten laut "manager magazin"durch das Anfang November angekündigte Sparprogramm um mindestens 300 Mill. Euro drücken. Der Löwenanteil der Einsparungen soll im ertragsschwache Deutschland-Geschäft entfallen, das bereits kräftige Einschnitte hinter sich hat. Bei der Commerzbank sank der Kurs um 0,52 Prozent auf 15,22 Euro während der Kurs der Deutschen Bank um 1,04 Prozent auf 64,02 Euro nachgab.

Als schwächster Dax-Wert fielen SAP-Aktien um 1,98 Prozent auf 136,73 Euro. Der Software-Konzern hält die angepeilte Gewinnmarge von 30 Prozent laut Händlern erst nach 2005 für erreichbar. Die Aktien von RWE folgten 1,00 Prozent schwächer mit 40,61 Euro, während Eon 0,45 Prozent auf 64,83 Euro nachgaben.

Bayer-Aktien verteuerten sich um 1,48 Prozent auf 24,66 Euro. Der Chemie- und Pharmakonzern hatte am Vortag von seinen Aktionären Grünes Licht für die Abspaltung der neuen Chemiegesellschaft Lanxess erhalten.

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