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Aktien Frankfurt: Dax rückt vom Jahreshoch ab - Karstadt-Quelle brechen ein

Nach Erreichen eines neuen Dax-Jahreshöchstandes hat sich das Handelsgeschehen an der Frankfurter Börse am Dienstag im Mittagsgeschäft beruhigt.

dpa-afx FRANKFURT. Nach Erreichen eines neuen Dax-Jahreshöchstandes hat sich das Handelsgeschehen an der Frankfurter Börse am Dienstag im Mittagsgeschäft beruhigt. Der deutsche Leitindex bewegte sich knapp unter dem am Morgen erreichten Jahreshoch von rund 4 250 Punkten und war zuletzt um 0,28 Prozent fester bei 4 231,06 Zählern. Der MDax sank um 0,09 Prozent auf 5 301,02 Punkte und der TecDax gab um 0,26 Prozent auf 508,69 Zähler nach.

Zum Handelsstart hatten die durchgehend sehr guten Vorgaben aus USA und Asien und das neue Jahreshoch für teils euphorische Stimmung gesorgt, berichteten Händler. Besonders die drei Autowerte im Dax konnten dabei kräftig profitieren. Der Sektor war am Morgen von der Investmentbank Goldman Sachs heraufgestuft worden. Zuvor überraschten zudem die Absatzzahlen der Hersteller in Westeuropa mit insgesamt kräftigen Steigerungen.

So gewannen BMW-Aktien im Mittagshandel um 0,61 Prozent auf 32,90 Euro, Daimler-Chrysler AG stiegen um 0,77 Prozent auf 35,44 Euro und Volkswagen gewannen 0,35 Prozent auf 34,07 Euro. Autozulieferer Continental AG gewann 0,56 Prozent auf 46,70 Euro hinzu.

Als Spitzenwert im Dax konnte sich im Mittagshandel die Aktie der Deutschen Börse etablieren, die mit einem Plus von 1,47 Prozent auf 43,38 Euro einen Teil der hohen Vortagsverluste ausgleichen konnten. Die kostspieligen Übernahmeabsichten der London Stock Exchange (LSE), Europas größten Kassamarkt, bleibe das Hauptthema um die Aktie, sagten Händler.

Neue Negativschlagzeilen und hohe Kursverluste gab es hingegen für die Aktie von Karstadt-Quelle , die im MDax in der Spitze um mehr als acht Prozent einbrach und zuletzt um 6,61 Prozent auf 6,39 Euro nachgab. Am Morgen wurden erstmals die jungen Aktien aus der Kapitalerhöhung gehandelt. Händler verwiesen aber übereinstimmend auf den Rechtsstreit um ein Grundstück aus dem ehemaligen Besitz der ehemals jüdischen Kaufhaus-Dynastie Wertheim. Karstadt könne sich die Zahlung von 145 Mill. Euro "schlicht nicht leisten", hieß es.

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