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Aktien Frankfurt: DAX sackt auf Jahrestief - adidas-Salomon weiter fest

dpa-afx FRANKFURT. Der deutsche Aktienindex DAX ist am Montag bis zum Mittag auf den bisher tiefsten Stand in diesem Jahr gefallen. Belastet von Verlusten der Finanztitel verlor der Leitindex 1,45 % auf 3 673,61 Zähler. Der Mdax gab 1,71 % auf 4 734,84 Punkte nach. Der Tecdax sackte um 4,84 % auf 444,42 Zähler und stand damit so tief wie zuletzt im Juli 2003.

dpa-afx FRANKFURT. Der deutsche Aktienindex DAX ist am Montag bis zum Mittag auf den bisher tiefsten Stand in diesem Jahr gefallen. Belastet von Verlusten der Finanztitel verlor der Leitindex 1,45 % auf 3 673,61 Zähler. Der Mdax gab 1,71 % auf 4 734,84 Punkte nach. Der Tecdax sackte um 4,84 % auf 444,42 Zähler und stand damit so tief wie zuletzt im Juli 2003.

"Der DAX hat das bisherige Jahrestief unterschritten. Das könnte ein negatives Signal für das zweite Halbjahr sein und die Stimmung an der Börse nachhaltig negativ prägen", sagte ein Händler. Zudem realisierten die Anleger "die Gewinne, die sie noch unbeschadet ins Trockene bringen können". Bereits am Freitag hatte ein deutlich schlechter als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarkbericht die Kurse belastet.

Ungeachtet der insgesamt negativen Stimmung setzten sich die Papiere von adidas-Salomon mit plus 1,95 % auf 106,83 ? an die DAX-Spitze. Unternehmenschef Herbert Hainer hatte den Aktionären eine höhere Dividende in Aussicht gestellt.

Die Aktien des Konsumgüterherstellers Henkel Kgaa fielen nach zwischenzeitlichen Gewinnen 0,32 % auf 58,33 ?. Der Hersteller von Persil und Schwarzkopf hat im zweiten Quartal die Gewinnerwartungen enttäuscht aber die Jahresgewinnprognose leicht angehoben. Drkw senkte den Titel von "Add" auf "Hold".

Im Mdax brachen Heidelberger Druckmaschinen AG um 5,63 % auf 21,97 ? ein. Nach Vorlage von Zahlen begrenze der vorsichtige Ausblick das Kurspotenzial, sagten Händler. Der weltgrößte Druckmaschinenbauer peilt im laufenden zweiten Geschäftsquartal (Ende September) operativ die Rückkehr in die Gewinnzone an.

Im Tecdax brachen freenet.de nach Zahlen mit minus 14,84 % auf 11,25 ? am stärksten ein. "Die Zahlen lagen deutlich unter den Erwartungen", sagte ein Händler. Vor allem beim Nettogewinn hätten die Investoren "wesentlich mehr" erwartet. Zudem sei der Umsatzrückgang an der Börse "sehr negativ" aufgenommen worden.

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