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Aktien Frankfurt: Dax scheitert am Jahreshoch - "Anschlusskäufe fehlen"

Die jüngste Erholung des Dax hat am Montag ein vorläufiges Ende gefunden. Gewinnmitnahmen ließen den Leitindex gar ins Minus rutschen, nachdem er am Morgen knapp am Überwinden des bisherigen Jahreshochs bei 4 175 Punkten gescheitert war.

dpa-afx FRANKFURT. Die jüngste Erholung des Dax hat am Montag ein vorläufiges Ende gefunden. Gewinnmitnahmen ließen den Leitindex gar ins Minus rutschen, nachdem er am Morgen knapp am Überwinden des bisherigen Jahreshochs bei 4 175 Punkten gescheitert war. Knapp behauptet wurde der Dax zuletzt 0,07 Prozent schwächer bei 4 140,51 Punkten festgestellt. Der MDax addierte 0,11 Prozent auf 5 205,30 Punkte hinzu, während der TecDax 0,18 Prozent auf 515,43 Zähler gewann.

"Das war vor dem kleinen Verfallstermin am Freitag der letzte Versuch, ein neues Jahreshoch zu erreichen", prophezeite ein Händler einer Frankfurter Großbank. Nachdem der deutsche Aktienmarkt die jüngste Kursrally der US-Börsen nachgezeichnet habe, fehlten nun die Anschlusskäufe.

Negativen Analystenstudien drückten Linde-Aktien ans Dax-Ende. Die Papiere verbilligten sich um 1,43 Prozent auf 46,93 Euro, nachdem UBS und Dresdner Kleinwort Wasserstein gleichermaßen ihre Empfehlung gesenkt hatten. "Immer mehr Analysten äußern sich negativ zur Linde-Aktie - das belastet den Kurs", sagte ein Händler. Am Freitag hatten bereits die Analysten von Citigroup Smith Barney ihre Einstufung gesenkt.

Gegen den allgemeinen Trend bei den Banken verteuerten sich die Aktien der Commerzbank um 1,06 Prozent auf 15,31 Euro. Hingegen verloren Deutsche Bank um 0,33 Prozent auf 63,34 Euro, während HVB 0,38 Prozent auf 15,77 Euro nachgaben. Die T-Aktien der Telekom zogen um 0,51 Prozent auf 15,91 Euro an. Die Aktie habe von Deckungskäufen kurzfristig orientierter Anleger profitiert, die von den positiven US-Vorgaben überrascht worden seien, sagte der Händler.

Thyssen-Krupp kletterten um 0,13 Prozent auf 15,92 Euro, nachdem der Konkurrent Arcelor einen unerwartet hohen Quartalsgewinn ausgewiesen hatte. Nach Ansicht von Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz wird der Stahlboom wegen der hohen Nachfrage aus der Volksrepublik China weiter anhalten.

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