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Aktien Frankfurt: DAX schwach - Rohölpreis belastet Kurse, adidas sehr fest

(dpa-AFX) Frankfurt - Eine Reihe positiver Quartalszahlen hat am Mittwoch deutliche Kursverluste an der Frankfurter Börse nicht verhindert. Als Hauptgrund galt der ungebremste Anstieg des Ölpreises. Der DAX < DAX.ETR > verlor 1,69 Prozent auf 3.811,87 Punkte, während der Mdax < Mdax.ETR > 1,66 Prozent auf 4.888,50 Punkte nachgab. Für den Tecdax < Tdxp.ETR > ging es mit 4,26 Prozent auf 480,33 Punkte noch erheblich stärker nach unten.

(dpa-AFX) Frankfurt - Eine Reihe positiver Quartalszahlen hat am Mittwoch deutliche Kursverluste an der Frankfurter Börse nicht verhindert. Als Hauptgrund galt der ungebremste Anstieg des Ölpreises. Der DAX < DAX.ETR > verlor 1,69 Prozent auf 3.811,87 Punkte, während der Mdax < Mdax.ETR > 1,66 Prozent auf 4.888,50 Punkte nachgab. Für den Tecdax < Tdxp.ETR > ging es mit 4,26 Prozent auf 480,33 Punkte noch erheblich stärker nach unten.

Der hohe Ölpreis habe fast alle Werte belastet, sagte ein Aktienhändler in Frankfurt. Selbst Aktien von Basf standen auf der Verliererseite, obwohl die vorgelegten Quartalszahlen gut ausgefallen seien und das Unternehmen von dem hohen Ölpreis eher profitiere, weil dadurch die Preise erhöht werden könnten. Der Ölpreis für die Nordsee-Sorte Brent stieg zuletzt auf 40,99 Dollar je Barrel und erreichte damit ein 14-Jahreshoch. Basf-Aktien < BAS.ETR > verbilligten sich um 0,45 Prozent auf 44,47 Euro.

Infineon-Aktien < IFX.ETR > setzten ihren Abwärtstrend fort, nachdem sich UBS kritisch zu den Chipwerten geäußert und den Titel herabgestuft hatte. Der Kurs sank um 3,71 Prozent auf 8,57 Euro. Einen Tag nach der Bilanzvorlage verloren Altana < ALT.ETR > um 2,91 Prozent auf 43,67 Euro. Ein Händler verwies auf den Ausblick des Pharmaherstellers.

Bei den deutschen Banken-Aktien gebe es unverändert den Trend, sie zu Gunsten europäischer Finanzwerte zu verkaufen, fügte er hinzu. Besonders deutlich sackten Commerzbank-Papiere < CBK.ETR > um 3,58 Prozent auf 13,48 Euro ab. Das Geschäft habe sich im zweiten Quartal schwächer entwickelt als erwartet, sagten Händler. Hypovereinsbank < HVM.ETR > gaben 3,61 Prozent auf 12,80 Euro ab, während Deutsche Bank < DBK.ETR > um 2,10 Prozent auf 55,54 Euro verloren.

Als einer von nur drei DAX-Werten im Plus zogen Aktien von adidas-Salomon < ADS.ETR > um 3,75 Prozent auf 103,97 Euro und damit auf den höchsten Stand seit 1998 an. Der Sportartikelhersteller hatte im zweiten Quartal 2004 Umsatz und Gewinn unerwartet stark gesteigert. Gleichzeitig hob das Unternehmen seine Prognosen für das Gesamtjahr erneut an. E.ON < EOA.ETR > gewannen 0,22 Prozent auf 59,43 Euro. Ein Händler einer ausländischen Großbank sah Abgaben von RWE-Aktien zugunsten der Papiere des Düsseldorfer Versorgers.

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