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Aktien Frankfurt: DAX schwächer - Nokia belastet; US-Konjunkturdaten helfenDPA-Datum: 2004-07-15 15:25:43

(dpa-AFX) Frankfurt - Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag von zahlreichen Unsicherheiten geprägt gewesen und hat leicht nachgegeben. Der Leitindex DAX < DAX.ETR > weitete nach einem enttäuschenden Ausblick des weltgrößten Handyherstellers Nokia Oyj < Nok1v.HSE > < Noa3.ETR > seine frühen Verluste aus. Im Anschluss an positive Konjunkturdaten aus den USA begrenzte er sie jedoch wieder.

(dpa-AFX) Frankfurt - Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag von zahlreichen Unsicherheiten geprägt gewesen und hat leicht nachgegeben. Der Leitindex DAX < DAX.ETR > weitete nach einem enttäuschenden Ausblick des weltgrößten Handyherstellers Nokia Oyj < Nok1v.HSE > < Noa3.ETR > seine frühen Verluste aus. Im Anschluss an positive Konjunkturdaten aus den USA begrenzte er sie jedoch wieder.

Bis zum Nachmittag gab der DAX um 0,52 Prozent auf 3.878,80 Punkte nach. Der Tecdax < Tdxp.ETR > fiel um 1,19 Prozent auf 525,11 Punkte. Der Mdax < Mdax.ETR > verlor 0,33 Prozent auf 4.918,50 Zähler.

"Die Anleger sind nach den Nokia-Zahlen spürbar verunsichert worden", sagte Händler Michael Kuhlow von Kepler Equities in Frankfurt. Die US-Konjunkturdaten hätten dann dem Markt positive Impulse gegeben. "Die Daten waren eine Entwarnung mit Blick auf die Inflationsgefahr", sagte er.

Technologie-Werte litten unter der Prognose des finnischen Nokia-Konzerns, der wegen des zunehmenden Wettbewerbsdrucks für das laufende Quartal mit einem Gewinneinbruch rechnet. Siemens < SIE.ETR > fielen um 1,34 Prozent auf 56,00 Euro und Infineon Technologies < IFX.ETR > gaben um 1,45 Prozent auf 9,53 Euro nach.

Im Tecdax verbilligten sich die Aktien von Epcos < EPC.ETR > , einem Hersteller von elektronischen Bauelementen für Mobiltelefone, um 4,32 Prozent auf 15,05 Euro. Bei dem Titel belastete laut Händlern zudem eine Abstufung durch die Investmentbank UBS.

Daimlerchrysler-Aktien < DCX.ETR > büßten 0,63 Prozent auf 36,16 Euro ein und verloren damit etwas stärker als die anderen Autowerte. Mehrere zehntausend Beschäftigte protestierten am Morgen gegen die massiven Sparpläne des deutsch-amerikanischen Autokonzerns. "Der Markt geht meiner Ansicht nach davon aus, dass es Lösungen geben wird, die weitgehend im Sinne des Unternehmens sein werden", begründete Analyst Robert Pottmann von M.M. Warburg die dennoch vergleichsweise moderaten Verluste. BMW < BMW.ETR > verloren um 0,25 Prozent auf 35,49 Euro und Volkswagen < VOW.ETR > gaben um 0,18 Prozent auf 32,54 Euro nach.

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