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Aktien Frankfurt: Dax steigt auf mehr als 4 200 Zähler - Finanzwerte sehr fest

Der Dax hat am Montag im Zuge von hohen Kursgewinnen bei Stahlwerten und Finanzaktien den höchsten Stand seit Mitte 2002 erreicht. Im Mittagshandel gewann der Dax 1,30 Prozent und stieg auf 4 208,44 Punkte. Der MDax stieg um 0,78 Prozent auf 5 279,80 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Der Dax hat am Montag im Zuge von hohen Kursgewinnen bei Stahlwerten und Finanzaktien den höchsten Stand seit Mitte 2002 erreicht. Im Mittagshandel gewann der Dax 1,30 Prozent und stieg auf 4 208,44 Punkte. Der MDax stieg um 0,78 Prozent auf 5 279,80 Punkte. Der TecDax war bei 517,91 Punkten um 0,74 Prozent fester.

Händler warnten indedsssen vor einer Überbewertung der Kursgewinnen und verneinten einen wirksamen Aufwärtstrend. "Der Dollarkurs und die weitere Entwicklung des Ölpreises bleiben die richtungsweisenden Faktoren auf dem Frankfurter Parkett", sagte Aktienstratege Chrsitian Schmidt von Helaba Trust. Der Euro war zu Wochenbeginn nicht weiter angestiegen, während der Ölpreis leicht sank. "Es fehlt aber die Dynamik im Markt", gab ein Frankfurter Händler kritisch zu Bedenken.

Die Aktie der Hypovereinsbank erwies sich hingegen als wirksamer Treibsatz für den Dax. Das Wertpapier der zweitgrößten börsennotierten deutschen Bank stieg um 2,91 Prozent auf 16,97 Euro und bildete den prozentualen Spitzenreiter. Das Finanzinstitut baut laut Presseberichten zufolge seinen Vorstand um. Der Aufsichtsrat solle am Nachmittag grünes Licht für zwei neue Vorstandsmitglieder geben. Auch die Commerzbank war mit plus 1,38 Prozent auf 15,39 Euro fest, ebenso wie die Deutsche Bank , die um 1,29 Prozent auf 65,27 Euro stieg.

Thyssen-Krupp-Aktien erwiesen sich gleichfalls als überdurchschnittlich gesucht und gewannen als zweitstärkster Wert 1,74 Prozent auf 16,38 Euro. Lehman Brothers rechnet für das laufende und kommende Jahr mit einem etwas höheren Vorsteuergewinn als bislang. Als Hauptgrund gelten die weiterhin hohen Stahlpreise und fehlende Anzeichen für eine Gegenbewegung. Salzgitter-Aktien bildeten zudem einen der stärksten Gewinner im MDax mit einem Kursplus von 3,44 Prozent auf 15,63 Euro.

Die Stammaktien des Rüstungsunternehmens Rheinmetall wurden zuletzt bei 38,10 Euro um 3,10 Prozent fester gehandelt. Kreisen zufolge betrug der Preis für den Verkauf des 42prozentigen Anteils der Familie Röchling 37 Euro je Aktie.

Ebenfalls im MDax stieg die Aktie von Baukonzern Hochtief um 0,45 Prozent auf 22,39 Euro. Hochtief hat im dritten Quartal des laufenden Jahres mehr verdient als noch ein Jahr zuvor. Das betriebliche Ergebnis und der Vorsteuergewinn gingen dagegen zurück. Die Bilanzzahlen wurden insgesamt aber "besser als erwartet" eingeschätzt, hieß es von Analysten. Die Prognose für das Gesamtjahr 2004 bestätigte das Unternehmen zudem.

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