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Aktien Frankfurt: Dax von steigenden Erzeugerpreisen in den USA belastet

Belastet von unerwartet stark steigenden Erzeugerpreisen in den USA hat der Dax am Dienstag leicht nachgegeben. Nach einem weitgehend unverändertem Handelsverlauf verlor der deutschen Aktienindex Dax zuletzt bei lustlosem Handel 0,12 Prozent auf 4 129,26 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Belastet von unerwartet stark steigenden Erzeugerpreisen in den USA hat der Dax am Dienstag leicht nachgegeben. Nach einem weitgehend unverändertem Handelsverlauf verlor der deutschen Aktienindex Dax zuletzt bei lustlosem Handel 0,12 Prozent auf 4 129,26 Punkte. Während der MDax 0,27 Prozent schwächer bei 5 192,56 Zählern notiert wurde, sank der TecDax um 0,92 Prozent auf 511,37 Punkte.

Im Oktober waren die Erzeugerpreise nach Angaben des US-Arbeitsministeriums um 1,7 Prozent geklettert, während Volkswirte nur mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet hatten. Börsianer befürchten nun noch vor Weihnachten eine neuerliche Leitzinsanhebung, die die Kreditaufnahme verteuern würde. Trotz eines günstigen Umfelds mit guten Unternehmensnachrichten und einem nachgebenden Ölpreis rechneten die Investoren nicht mit weiteren Kursgewinnen, begründete ein Händler einer Frankfurter Wertpapierhandelsbank die Zurückhaltung.

Die Aktien der Lufthansa büßten nach Verkäufen institutioneller Anleger 1,76 Prozent auf 10,60 Euro ein. Auch die übrigen europäischen Fluggesellschaften wurden mit Kursverlusten gehandelt. Allianz-Aktien büßten 0,86 Prozent auf 91,90 Euro ein. Ein Händler sprach von Gewinnmitnahmen, nachdem CSFB die Aktie am Morgen herabgestuft hatte. Die Aktien der Münchener Rückversicherung gaben um 0,50 Prozent auf 82,05 Euro nach. Der Konzern hatte bestätigt, dass in den USA zwei Aufsichtsbehörden die US-Tochter im Zuge des Skandals um illegale Kommissionszahlungen an Makler vorgeladen hätten.

Der Kurs der T-Aktie der Deutschen Telekom sank um 0,44 Prozent auf 15,83 Euro. Eine Woche vor Beginn des Prozesses um eine möglicherweise überhöhte Immobilien-Bewertung zitierte die "Financial Times Deutschland" aus einem Gutachten, den Anlegern seien keine "vermögenswerten Nachteile entstanden". An die Spitze des Kurszettels setzten sich Konsumwerte. Aktien von adidas-Salomon gewannen 1,73 Prozent auf 118,25 Euro, während Henkel-Vorzüge um 0,60 Prozent auf 62,54 Euro kletterten.

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