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Aktien Frankfurt: Dax weiter fest - Sinkender Ölpreis stützt; Finanzwerte fest

Der Deutsche Aktienindex Dax hat am Dienstagmittag Gewinne verbucht. Das Börsenbarometer stieg um 0,54 Prozent auf 4 146,37 Punkte. Der MDax legte 0,47 Prozent auf 5 228,33 Zähler zu. Der TecDax gewann 1,36 Prozent auf 513,60 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Der Deutsche Aktienindex Dax hat am Dienstagmittag Gewinne verbucht. Das Börsenbarometer stieg um 0,54 Prozent auf 4 146,37 Punkte. Der MDax legte 0,47 Prozent auf 5 228,33 Zähler zu. Der TecDax gewann 1,36 Prozent auf 513,60 Punkte.

Händler verwiesen auf die positiven Vorgaben der Wall Street, und das leichte Absinken des Ölpreises. Nach kräftigen Preissteigerungen an den Vortagen gab die Rohölnotierung im asiatischen Handel wieder leicht nach. Zudem habe sich der Verfall des Dollar gegenüber dem Euro abgebremst.

Finanzwerte setzten sich an die Spitze des Index. Hypovereinsbank gewannen 2,08 Prozent auf 16,65 Euro. Deutsche Bank stiegen um 1,09 Prozent auf 64,19 Euro. Händler verwiesen auf Spekulationen über bevorstehende Kostensenkungen bei den Banken.

Allianz-Aktien stiegen um 1,50 Prozent auf 93,65 Euro. Die zum Konzern gehörende Allianz Lebensversicherung AG steuert nach den Worten ihres Vertriebsvorstands Hansjörg Cramer auf ein Rekordjahr zu. 2004 seien so viele Kapitallebensversicherungs-Policen verkauft worden wie nie zuvor, sagte Cramer der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe).

Die T-Aktien der Deutschen Telekom sanken um 0,50 Prozent auf 15,88 Euro. Im Schadensersatzprozess tausender Kleinanleger gegen den Bonner konzern hält das Gericht die umstrittene Immobilienbewertung für ungenügend. Die Kammer zweifele an der Zulässigkeit des so genannten Cluster-Verfahrens, sagte der Vorsitzende Richter. Mehr als 14 000 Schadenersatzklagen wurden wegen des dritten Börsengangs des Konzerns im Juni 2000 eingereicht.

Im MDax gab der Kurs von Karstadt-Quelle um 0,41 Prozent auf 9,74 Euro nach. Der angeschlagene Einzelhandelskonzern gerät bei seinen Sanierungsbemühungen unter Zeitdruck. Bis zum Freitag muss eine Einigung mit mehreren Aktionären über die geplante Kapitalerhöhung erzielt werden, um den Sanierungsplan wie vorgesehen umsetzen zu können.

Die Aktien von Wincor Nixdorf stiegen nach Übernahmespekulationen mit plus 3,35 Prozent auf 56,84 Euro an die MDax-Spitze. Der Bargeldautomatenhersteller hat nach eigenen Angaben nichts von einem angeblichen Übernahmeinteresse seitens des US-Konzerns Diebold gehört. "Es gibt keinerlei Anzeichen, dass sich so etwas vollzieht", sagte ein Wincor Nixdorf-Sprecher auf Anfrage der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

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