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Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax bei sinkendem Ölpreis fester - Lufthansa führt

Im Zuge des gesunkenen Ölpreises und einer leichten Entspannung beim Euro haben die Aktienkurse an der Frankfurter Börse den Donnerstag mit steigenden Kursen eingeleitet. Der Leitindex Dax stieg am Morgen um 0,83 Prozent auf 3 961,59 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Im Zuge des gesunkenen Ölpreises und einer leichten Entspannung beim Euro haben die Aktienkurse an der Frankfurter Börse den Donnerstag mit steigenden Kursen eingeleitet. Der Leitindex Dax stieg am Morgen um 0,83 Prozent auf 3 961,59 Punkte. Der MDax gewann 0,29 Prozent auf 5 060,36 Zähler. Der TecDax war bei 503,76 Punkten um 1,07 Prozent fester.

Mit Abstand stärkster Wert des frühen Handels im Dax war die Deutsche Lufthansa , die um 2,47 Prozent auf 9,97 Euro stieg und damit laut Händlern von dem sinkenden Ölpreis profitieren konnte.

Der nachgebende Ölpreis hatte bereits am Vortag für eine deutliche Erholung der wichtigsten Indizes in Europa und den USA gesorgt. Als Grund galt die Erleichterung über gestiegene Rohöl-Vorräte in den USA. Im asiatischen Handel sank der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte WTI zur Lieferung im Dezember um 89 Cent auf 51,57 Dollar.

Darauf reagierten neben der Lufthansa auch die deutschen Autowerte mit deutlichen Aufschlägen. BMW-Aktien legten um 1,35 Prozent auf 33,73 Euro zu. Volkswagen gewannen 1,31 Prozent auf 34,81 Euro und Daimler-Chrysler stiegen um 1,07 Prozent auf 33,10 Euro. Die beiden letztgenannten Konzerne haben für den Vormittag zudem jeweils die Vorlage ihrer Drittquartalszahlen angekündigt.

Am anderen Dax-Ende gaben die Aktien des Pharmaunternehmens Altana heftig nach und sanken um 5,27 Prozent auf 40,99 Euro. Der Zulassungsantrag für das Atemwegsmedikament Roflumilast in den USA wird zu einem späteren Zeitpunkt als ursprünglich geplant eingereicht, hieß es am Morgen. Diese Verschiebung bei dem umsatzstark erwarteten Mittel erreichte den Markt einem Aktienhändler zufolge "unerwartet". Die Aktie reagiere "immer sehr sensibel auf News zu Roflumilast und Alvesco", sagte er.

Finanzwerte und Versicherer entwickelten sich überdurchschnittlich. Deutsche-Bank-Aktien gewannen 1,05 Prozent auf 59,43 Euro. Das Finanzinstitut wird laut "Handelsblatt" voraussichtlich noch einmal 2000 Stellen streichen. Die Arbeitsplätze stünden in der Investmentsparte und in der Vermögensverwaltung zur Disposition. Zudem berate der Aufsichtsrat im Tagesverlauf über weitere Kostensenkungen.

Versicherungsaktien knüpften an die klaren Kursgewinne des Vortages an. Allianz-Titel legten um 1,21 Prozent auf 82,53 Euro zu. Die Münchener Rück gewann als zweitstärkster Dax-Wert um 1,34 Prozent auf 76,52 Euro.

In der zweiten Reihe deutscher Aktien legte der Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf Zahlen über den Erwartungen und der eigenen Prognose vor, was die Anleger offenbar honorierten. Die Aktien gewannen im MDax zuletzt 1,28 Prozent auf 54,00 Euro.

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