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Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax etwas schwächer - Negative US-Vorgaben

Belastet von schwachen Vorgaben der US-Börsen sind die meisten deutschen Aktien am Freitag etwas schwächer in den Handel gestartet. Der Leitindex Dax fiel am Morgen um 0,58 Prozent auf 4 020,09 Punkte. Der MDax verlor 0,49 Prozent auf 5 095,57 Zähler.

dpa-afx FRANKFURT. Belastet von schwachen Vorgaben der US-Börsen sind die meisten deutschen Aktien am Freitag etwas schwächer in den Handel gestartet. Der Leitindex Dax fiel am Morgen um 0,58 Prozent auf 4 020,09 Punkte. Der MDax verlor 0,49 Prozent auf 5 095,57 Zähler. Der TecDax sank um 1,38 Prozent auf 515,68 Punkte.

"Vor der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts für September am Nachmittag werden sich die meisten Investoren zurückhalten", hieß es am Markt. Daher erwarten Händler zunächst eher moderate Umsätze.

Lufthansa-Aktien fielen mit minus 2,14 Prozent auf 9,61 Euro an das Dax-Ende. Der Finanzvorstand Karl-Ludwig Kley hat einem Pressebericht zufolge Zweifel geweckt, dass die Fluggesellschaft ihren angepeilten Gewinn von 300 Mill. Euro im laufenden Jahr erreichen kann. "Wir halten an unserer Prognose fest, aber sie wird schwer zu erreichen sein," sagte Kley der "Financial Times Deutschland" ("FTD"/Freitagausgabe) in Tokio. Belastend wirkten hier auch die Bombenanschlägen in ägyptischen Touristenzentren und der hohe Ölpreis. Tui-Titel gaben 1,34 Prozent auf 15,50 Euro nach.

Die Papiere von Continental büßten 1,10 Prozent auf 42,11 Euro ein. Der Automobilzulieferer erwägt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge den Rückzug aus dem vor zwei Jahren gegründeten Gemeinschaftsunternehmen mit der Moscow Tyre Plant in Russland. Dies würde zu Abschreibungen in niedriger zweistelliger Millionenhöhe führen. Continental halte dennoch an seiner Ergebnisprognose für 2004 fest.

Eon-Aktien gewannen gegen den Trend 0,33 Prozent auf 61,50 Euro. Der Energiekonzern will trotz der geplanten Regulierung des Strom- und Gasmarktes seine Dividende in den kommenden Jahren erhöhen. "Wir bleiben bei unserer Aussage, dass wir die Dividende in den nächsten Jahren kontinuierlich steigern werden. Damit werden wir zu unseren internationalen Wettbewerbern aufschließen, die zumeist eine höhere Ausschüttungsquote haben", sagte Vorstandschef Wulf Bernotat der "Welt" (Freitagausgabe).

Unter den Werten aus der dritten Reihe standen Borussia Dortmund im Blick, die voraussichtlich einen millionenschweren Fehlbetrag in der Bilanz für das Geschäftsjahr 2003/2 004 ausweisen werden. Analysten rechnen mit einem Verlust in Höhe von mehr als 65 Mill. Euro. Die Aktie stand unverändert 2,68 Euro.

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