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Aktien Frankfurt Eröffnung: DAX etwas schwächer - US-Zinsentscheid und Cisco

dpa-afx FRANKFURT. Nach einem positiven Auftakt an der Frankfurter Börse ist der Deutsche Aktienindex DAX am Mittwoch bereits in den ersten Handelsminuten ins Minus gerutscht. Händler verwiesen auf den nach wie vor hohen Ölpreis und den vorsichtigen Cisco-Ausblick, der die Techwerte belaste. Der Leitindex verlor am Tag nach dem US-Zinsentscheid 0,93 % auf 3 686,04 Zähler. Der Mdax fiel um 0,13 % auf 4 781,88 Punkte. Der Tecdax gewann 0,10 % auf 450,32 Zähler zu.

dpa-afx FRANKFURT. Nach einem positiven Auftakt an der Frankfurter Börse ist der Deutsche Aktienindex DAX am Mittwoch bereits in den ersten Handelsminuten ins Minus gerutscht. Händler verwiesen auf den nach wie vor hohen Ölpreis und den vorsichtigen Cisco-Ausblick, der die Techwerte belaste. Der Leitindex verlor am Tag nach dem US-Zinsentscheid 0,93 % auf 3 686,04 Zähler. Der Mdax fiel um 0,13 % auf 4 781,88 Punkte. Der Tecdax gewann 0,10 % auf 450,32 Zähler zu.

Die US-Notenbank (Fed) hatte zum zweiten Mal seit Juni die Zinsen um einen Viertelprozentpunkt angehoben. Die Erhöhung war allgemein erwartet worden. Da die Inflation voraussichtlich relativ niedrig bleibe, geht der Offenmarktausschuss davon aus, dass weitere Zinsschritte wahrscheinlich maßvoll erfolgen könnten. Wie bereits im Juni betont die Fed zugleich, dass man auf Änderungen im Wirtschaftsausblick reagieren werde, wenn dies zur Aufrechterhaltung der Preisstabilität nötig sein sollte.

Belastet von dem enttäuschenden Ausblick des US-Netzwerkherstellers Cisco Systems gaben die Technologieaktien im DAX stark nach. Infineon-Titel sackten mit minus 2,40 % auf 8,14 ? ans DAX-Ende, SAP verloren 1,48 % auf 123,03 ?. Siemens-Papiere verloren mit 0,74 % auf 54,99 ? etwas moderater.

Die Kunden seien nicht mehr so optimistisch wie noch ein Quartal zuvor, begründete Cisco den vorsichtigen Ausblick für das laufende Geschäft. Ihr Investitionsverhalten folge der Entwicklung des wirtschaftlichen Wachstums. Möglicherweise werde das Wachstum bei den US-Regierungsaufträgen in diesem Quartal schwächer ausfallen, weil sich diese nun mehr über das Jahr verteilten.

Bayer-Aktien gaben 0,79 % auf 20,84 ? nach. Händlern verwiesen auf Gerüchte, wonach der Chemie- und Pharmakonzern Exklusivverhandlungen mit dem US-Investor Cerebus über den Verkauf der Sparte aufgenommen hat. Branchenkreise sprachen von einem Preis von mehr als 500 Mill. ?, wie es hieß. Cerebus biete zusammen mit der US-Pharmafirma Precision Pharma, eine Vereinbarung sei bis Ende August möglich.

Die Vorlage von Quartalsbilanzen zahlreicher M- und Tecdax- Unternehmen schärfte den Blick der Investoren für die Werte der zweiten Reihe. T-Online gewannen 3,40 % auf 8,20 ?. Der größte deutsche Internetanbieter hatte sein Ergebnis im ersten Halbjahr deutlich gesteigert. Zudem hob das Unternehmen seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr an.

Die Papiere der Beiersdorf AG sackten hingegen um 5,58 % auf 87,05 ?. Der Nivea-Hersteller hatte die Prognosen im zweiten Quartal knapp verfehlt. Nach wenig überraschenden Geschäftszahlen und einem enttäuschender Nettoüberschuss stiegen die Aktie von Douglas um 0,77 % auf 22,37 ?.

Im Tecdax verbuchte die Biotechfirma Evotec im zweiten Quartal dieses Jahres sinkende Erträge bei stagnierenden Umsätzen. Die Zahlen fielen laut Händlern schwächer als erwartet aus. Der Kurs brach um 6,09 % auf 2,62 ? ein.

Die Aktie der Jenoptik AG stieg um 0,96 % auf 6,34 ?. Der ostdeutsche Technologie-Konzern hatte im ersten Halbjahr seinen Umsatz deutlich gesteigert und seinen Fehlbetrag leicht reduziert. "Die Zahlen fielen durch die Bank besser aus als erwartet", sagte ein Händler.

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