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Aktien Frankfurt Eröffnung: DAX knapp behauptet - US-Vorgaben belasten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Belastet von negativen US-Vorgaben sind die meistendeutschen Standardwerte am Dienstag mit leichten Kursverlusten in den Handelgestartet. Der Leitindex DAX fiel in den ersten Handelsminuten um 0,29Prozent auf 3.977,90 Punkte. Der MDAX verlor 0,27 Prozent auf4.975,66 Zähler. Der TecDAX sank um 0,22 Prozent auf 565,86 Punkte.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Belastet von negativen US-Vorgaben sind die meistendeutschen Standardwerte am Dienstag mit leichten Kursverlusten in den Handelgestartet. Der Leitindex DAX fiel in den ersten Handelsminuten um 0,29Prozent auf 3.977,90 Punkte. Der MDAX verlor 0,27 Prozent auf4.975,66 Zähler. Der TecDAX sank um 0,22 Prozent auf 565,86 Punkte.

Die meisten Anleger verhielten sich laut Händlern abwartend vor derZinssitzung der US-Notenbank Federal Reserve in der kommenden Woche. Es gilt alssicher, dass der Leitzins um mindestens 0,25 Prozentpunkte angehoben wird. InDeutschland werden um 11.00 Uhr die ZEW-Konjunkturerwartungen für den Monat Junierwartet. Die DekaBank erwartet eine Stimmungsaufhellung. Im Schnitt gehen vonAFX News befragte Volkswirte von 45,5 Punkten aus.

Nach den starken Kursgewinnen der Post-Aktie am Vortag verlor dasPapier laut Händlern wegen Gewinnmitnahmen 0,64 Prozent auf 17,17 Euro. Nach derSenkung der Preisspanne für die Postbank-Aktien zeigen die Großinvestoren nachInformationen des "Handelsblatts" starkes Interesse. Konsortialbanken undFondsgesellschaften rechneten mit einer bis zu zweifachen Überzeichnung derAktienemission, schreibt die Zeitung in ihrer Dienstagausgabe. Das Unternehmenwar zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe)erwarten Börsianer die Postbank-Aktie bei 29 Euro. Eine zweifache Überzeichnungsei "realistisch", zitierte das Blatt einen Banker aus dem Konsortium. AmWochenende hatte die Deutsche Post die Emissionsspanne von 31,50 bis36,50 Euro auf 28 bis 32 Euro gesenkt.

Auch aus der Autobranche gab es Nachrichten. Nachfolger von Mercedes-Chef Jürgen Hubbert soll nach Presseinformationen der derzeitigeNutzfahrzeugchef des Konzerns, Eckhard Cordes, werden. "Er hat hier einenbrillanten Job gemacht", zitiert die die "Financial Times Deutschland"(Dienstagausgabe) aus Kreisen des Autokonzerns. Die Entscheidung falle auf einerAufsichtsratssitzung von DaimlerChrysler am 28. Juli. DaimlerChrysler-Aktienverloren 0,18 Prozent auf 38,10 Euro.

Im MDAX büßte die EADS-Aktie 0,98 Prozentauf 21,26 Euro ein. Großbritannien hat laut "Financial Times Deutschland" damitgedroht, einen milliardenschweren Vertrag mit dem europäischen Luftfahrtkonzernüber die Lieferung von Tankflugzeugen platzen zu lassen.

MLP-Titel stiegen um 0,26 Prozent auf 11,48 Euro. Das Unternehmenlädt zur Hauptversammlung ein. Wie am Vortag bekannt wurde, hat derBundesgerichtshof (BGH) einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen zweiKleinaktionären und dem Heidelberger Finanzdienstleister um eine Kapitalerhöhungbeendet.

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