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Aktien Frankfurt Eröffnung: DAX startet mit leichten VerlustenDPA-Datum: 2004-06-29 09:34:44

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der DAX < DAX.ETR > hat am Dienstag sein am Vorabend erreichtes Niveau im frühen Handel nicht ganz verteidigt. Der Index sank nach wenigen Handelsminuten um 0,22 Prozent auf 4.060,10 Punkte, der MDAX < MDAX.ETR > gab um 0,25 Prozent auf 5.067,96 Punkte nach und der TecDAX < TDXP.ETR > fiel um 0,25 Prozent auf 576,40 Punkte.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der DAX < DAX.ETR > hat am Dienstag sein am Vorabend erreichtes Niveau im frühen Handel nicht ganz verteidigt. Der Index sank nach wenigen Handelsminuten um 0,22 Prozent auf 4.060,10 Punkte, der MDAX < MDAX.ETR > gab um 0,25 Prozent auf 5.067,96 Punkte nach und der TecDAX < TDXP.ETR > fiel um 0,25 Prozent auf 576,40 Punkte.

Erneut blieben die Umsätze nach Auskunft von Händlern unterdurchschnittlich. Viele Investoren hielten sich vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch eher zurück, hieß es am Markt. Experten rechnen fest mit einer Leitzinserhöhung in den USA um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent. Noch entscheidender sind Händlern zufolge aber Hinweise über das künftige Tempo der Leitzinserhöhungen in den USA. Zinserhöhungen gelten als Gift für die Aktienmärkte, da sie die Renditen festverzinslicher Anlagen im Vergleich zur Börse erhöhen.

Die frühen Verluste wurden von Händlern vornehmlich mit den leicht rückläufigen Indizes an der Wall Street begründet. Grundsätzlich äußerten sich Händler verhalten optimistisch, da der DAX am Montag wichtige Marken souverän überschritten habe: "Gelingt es dem DAX nachhaltig über 4.450 Punkte zu steigen, gibt es Potenzial bis an das bisherige Jahreshoch. Die Konjunkturdaten deuten ebenfalls einen weiteren Anstieg an", hieß es in einer Markteinschätzung der MWB Wertpapierhandelsbank.

Bayer-Titel < BAY.ETR > konnten sich mit Plus 0,25 Prozent auf 23,66 Euro gut behaupten. Der Chemie- und Pharmakonzern hat einem Medienbericht zufolge ein zweites Gebot in Höhe von zwei Milliarden Euro für das OTC-Geschäft von Roche < ROG.VTX > < RHO5.FSE > abgegeben, das über dem ersten Gebot des deutschen Konzerns liegt. Bayer nahm dazu nicht Stellung.

Autowerte zählten zu den schwächsten Aktien im DAX. So gab DAX-Schlusslicht DaimlerChrysler < DCX.ETR > um 1,18 Prozent auf 38,50 Euro nach. Volkswagen-Aktie < VOW.ETR > sanken um 0,55 Prozent auf 34,50 Euro und BMW < BMW.ETR > hielten sich im Branchenvergleich mit einem Verlust von 0,33 Prozent auf 36,15 Euro noch vergleichsweise stabil.

Die Automobilkonjunktur kommt nach Ansicht von Experten noch immer nicht in Schwung. Es wird mit einem neuen Krisenjahr mit stagnierenden oder rückläufigen Absatzzahlen gerechnet. "Das Jahr 2004 kann die Branche abhaken", sagte der Präsident des Instituts für Automobilwirtschaft, Willi Diez, dem "Handelsblatt".

Die im MDAX notierten Aktien von EADS < PEAD.PSE > < EAD.FSE > sanken um 0,74 Prozent auf 22,81 Euro, während Lufthansa < LHA.ETR > im DAX um 0,46 Prozent auf 10,94 Euro stiegen. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern plant laut "Financial Times Deutschland" (FTD) gemeinsam mit der deutschen Fluggesellschaft einen Frachterdienst mit Antonov- und Airbus-Beluga-Flugzeugen für Militärtransporte der europäischen NATO-Staaten. Branchenkenner schätzten den Auftragswert auf etwa eine Milliarde Euro./m

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