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Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax startet nach leichtem Ölpreisrückgang erholt

Gestützt von einer leichten Entspannung beim Ölpreis haben sich die meisten deutschen Aktien am Dienstag von ihren deutlichen Vortagesverlusten zunächst erholt. Der Leitindex Dax gewann am Morgen 0,24 Prozent hinzu auf 3 864,14 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Gestützt von einer leichten Entspannung beim Ölpreis haben sich die meisten deutschen Aktien am Dienstag von ihren deutlichen Vortagesverlusten zunächst erholt. Der Leitindex Dax gewann am Morgen 0,24 Prozent hinzu auf 3 864,14 Punkte. Der MDax stieg um 0,20 Prozent auf 4 983,51 Zähler. Der TecDax stand zuletzt bei 491,29 Punkten - ein Plus von 0,02 Prozent.

Der US-Rohölpreis ist am Dienstag deutlich unter seinen Rekordstand vom Vortag gesunken. Im asiatischen Handel fiel der Preis der Sorte WTI zur Lieferung im Dezember bis auf 54,20 Dollar. Die angeordnete Zwangsschlichtung der Streiks auf Bohrplattformen der Nordsee durch die norwegische Regierung habe die Ölmärkte zunächst beruhigt, sagten Händler.

Zu den Zugpferden der Erholung zählten am Morgen die beiden Versicherer im Dax. Allianz-Aktien gewannen 1,13 Prozent auf 79,37 Euro, während Münchener Rück mit plus 1,52 Prozent auf 74,00 Euro den Spitzenwert im Index stellten. Händler verwiesen auf besser als erwartet ausgefallene Prämieneinnahmen beim schweizerischen Rückversicherer Converium , die am Morgen vorgelegt wurden. Auch bei den beiden deutschen Konzernen sei nun mit steigenden Einnahmen zu rechnen, so die Spekulation der Anleger.

Auch andere Finanzwerte erwiesen sich im frühen Handel als gefragt. So stiegen Hypovereinsbank-Titel um 1,02 Prozent auf 14,92 Euro und Commerzbank-Papiere gewannen 0,55 Prozent auf 14,73 Euro. Infineon konnten sich nach einer positiven Studie des Chipsektors durch die Investmentbank Smith Barney ebenfalls im oberen Drittel des Dax einnisten und gewann 0,74 Prozent auf 8,20 Euro.

Aktien der Deutschen Post stiegen um 0,40 Prozent auf 15,22 Euro. Der Bonner Konzern hat zuletzt mit dem Paketversand in Deutschland und Europa mehr Geld als im Vorjahr verdient, während im US-Versandgeschäft weiter hohe Verluste erwartet werden.

Einem Pressebericht zufolge erwägt die Bundesregierung einen Mrd.-Handel mit den beiden größten ehemaligen Staatsunternehmen. Langfristige Pensionsverpflichtungen von Post und Telekom sollen demnach übernommen werden, im Gegenzug sollen die Unternehmen dem Bund kurzfristig mehrere Mrd. Euro überweisen. Die T-Aktie war zuletzt bei 0,21 Prozent Plus auf 14,65 Euro gut behauptet.

Im MDax legten die Aktien des Verkehrstechnikkonzerns Vossloh im Zuge von guten Quartalszahlen um 0,88 Prozent auf 32,13 Euro zu. Das Unternehmen hatte Quartalszahlen vorgelegt und die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Im dritten Quartal fiel der Umsatz von Vossloh im Rahmen der Analystenerwartungen aus. "Diese Zahlen sind okay. Negative Überraschungen sind ausgeblieben", sagte ein Händler.

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