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Aktien Frankfurt Eröffnung: DAX startet nach schwachen US-Vorgaben im MinusDPA-Datum: 2004-07-22 09:48:59

(dpa-AFX) Frankfurt - Die deutschen Aktienindizes haben am Donnerstag Kursverluste verzeichnet, nachdem die US-Börsen am Vorabend auf Tagestief geschlossen hatten. Besonders die schwachen Technologiewerte drückten den DAX < DAX.ETR > um 1,38 Prozent auf 3.824,48 Punkte. Während der Mdax < Mdax.ETR > um 0,80 Prozent auf 4.966,29 Punkte abgab, verlor der Tecdax < Tdxp.ETR > 1,79 Prozent auf 517,33 Zähler.

(dpa-AFX) Frankfurt - Die deutschen Aktienindizes haben am Donnerstag Kursverluste verzeichnet, nachdem die US-Börsen am Vorabend auf Tagestief geschlossen hatten. Besonders die schwachen Technologiewerte drückten den DAX < DAX.ETR > um 1,38 Prozent auf 3.824,48 Punkte. Während der Mdax < Mdax.ETR > um 0,80 Prozent auf 4.966,29 Punkte abgab, verlor der Tecdax < Tdxp.ETR > 1,79 Prozent auf 517,33 Zähler.

"Sehr schwache Vorgaben der US-Börsen haben dem DAX die Kursgewinne des Vortags geraubt", sagte ein Händler einer ausländischen Großbank in Frankfurt. Die Aktie des Softwareherstellers SAP < SAP.ETR > habe am Morgen verloren, weil das Unternehmen mit der Quartalsbilanz die Erwartungen des Finanzmarktes nur erfüllt aber nicht übertroffen habe. "Wir haben das bei den US-Firmen gesehen: Wenn man die Erwartungen nicht deutlich schlägt, kommt die Aktie unter Druck," sagte der Händler.

Der Markt stelle gegenwärtig hohe Bewertungen in Frage, weil die Ausblicke auf das dritte und vierte Quartal schlechter als auf das abgelaufene zweite ausfielen. Davon sei besonders SAP betroffen, die für das laufende Jahr ein Kursgewinnverhältnis von 25 aufwiesen. Als zweitschwächster DAX-Wert sank der Kurs um 2,70 Prozent auf 124,61 Euro.

Infineon < IFX.ETR > büßten 2,96 Prozent auf 9,51 Euro ein. Die schwachen US-Vorgaben lösten Gewinnmitnahmen aus, da die Aktie des Chipherstellers am Vortag um 2,4 Prozent zugelegt habe, hieß es.

Dem gegenüber legte Schering < SCH.ETR > als einziger DAX-Wert um 1,68 Prozent auf 48,30 Euro zu. Nach einem sehr erfolgreich verlaufenen zweiten Quartal hatte das Unternehmen erwartungsgemäß seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr angehoben. In einer ersten Reaktion stufte die Westlb darauf hin die Aktie auf "Outperform" herauf, während ABN Amro die Empfehlung "Add" bestätigte.

Hypovereinsbank < HVM.ETR > sanken um 1,79 Prozent auf 13,14 Euro, während der Kurs der Deutschen Bank < DBK.ETR > um 1,66 Prozent auf 58,46 Euro nachgab. Die anhaltenden Spekulationen über den schleppenden Geschäftsverlauf bei der Hypovereinsbank sind nach dpa Informationen zutreffend und könnten zur Ablösung von Deutschland-Chef Michael Mendel führen. Nur für wenige Minuten begrenzten Deutsche-Bank-Aktien ihre Verluste, als der Freispruch ihres Aufsichtsratschefs Josef Ackermann beim Mannesmann-Prozess bekannt wurde.

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