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Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax startet nahezu unverändert

Am deutschen Aktienmarkt sind die meisten Titel nahezu unverändert in den Handel gegangen. Der deutsche Leitindex Dax verlor nach den ersten Handelsminuten 0,10 Prozent auf 4 011,48 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Am deutschen Aktienmarkt sind die meisten Titel nahezu unverändert in den Handel gegangen. Der deutsche Leitindex Dax verlor nach den ersten Handelsminuten 0,10 Prozent auf 4 011,48 Punkte. Der MDax gab um 0,10 Prozent auf 5 111,07 Punkte nach und der TecDax büßte um 0,12 Prozent auf 516,67 Punkte ein.

"Heute stehen Telekom und T-Online im Mittelpunkt", sagte Händler Raed Mustafa von der BW Bank in Stuttgart. "Ansonsten ist es noch recht ruhig. Wichtig ist, dass der Dax die 4 000 Punkte hält und der US-Leitindex Dow Jones über 10 000 Punkten bleibt, damit wir auf eine Jahresend-Rally hoffen können", sagte er. Der hohe Ölpreis spiele zwar unverändert eine wichtige Rolle, aber positiv sei, wie stabil sich der Dax bisher dennoch gehalten habe.

Aktien der Deutschen Telekom fielen um 0,79 Prozent auf 15,10 Euro, während T-Online im TecDax um 1,89 Prozent auf 9,16 Euro stieg. Die Telekom will ihre Internet-Tochter T-Online zum Kursniveau vom Freitagabend wieder von der Börse nehmen. Den schätzungsweise 1,5 Mill. Kleinaktionären von T-Online bietet die Telekom einen Aktientausch in T-Aktien oder eine Barzahlung von 8,99 Euro je T-Online-Aktie an.

Erstzeichner der Aktie hatten zum Börsengang 27 Euro je Aktie gezahlt. Zudem hieß es am Morgen, dass die staatseigene Bank KfW weitere Aktien der Telekom verkaufen werde. Es sollen Aktien im Wert von bis zu drei Mrd. Euro veräußert werden. Hinzu komme eine Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) von 15 Prozent und die Begebung von Optionsscheinen in Aktien der Deutsche Telekom im Wert von bis zu einer Milliarde Euro.

Allianz verloren 0,19 Prozent auf 85,22 Euro. Die Münchener Rück gaben 0,31 Prozent auf 79,65 Euro nach. Das Bundeskartellamt will nach einem Pressebericht gegen führende Industrieversicherer und ihre Manager Bußgelder in Millionenhöhe wegen illegaler Absprachen verhängen.

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