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Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax startet trotz Euro-Rekordhoch fester

Ungeachtet des neuen Euro-Rekordhochs sind die deutschen Standardwerte am Mittwoch freundlich in den Handel gestartet. Marktbeobachter verwiesen auf die Erholungstendez der US-Börsen vom Vortag. Der Dax stieg um 0,61 Prozent auf 4 138,27 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Ungeachtet des neuen Euro-Rekordhochs sind die deutschen Standardwerte am Mittwoch freundlich in den Handel gestartet. Marktbeobachter verwiesen auf die Erholungstendez der US-Börsen vom Vortag. Der Dax stieg um 0,61 Prozent auf 4 138,27 Punkte. Der MDax legte 0,24 Prozent auf 5 233,15 Zähler zu. Der TecDax legte 0,31 Prozent auf 516,87 Punkte zu.

Der Euro erreichte am Morgen mit 1,3 114 Dollar einen neuen Rekordstand. Damit stieg der Eurokurs auf den höchsten Stand seit seiner Einführung. Der Ölpreis entfernte sich unterdessen wieder von der 50-Dollar-Marke.

SAP-Aktien stiegen mit plus 1,16 Prozent auf 136,20 Euro an die Dax-Spitze. Händler verwiesen auf die Kurserholung an der US-Börse Nasdaq und den fortgesetzten Übernahmekampf zwischen den US-Konkurrenten Oracle und Peoplesoft .

Deutsche Bank-Aktien stiegen um 0,64 Prozent auf 64,00 Euro. Händler verwiesen auf Presseberichte, denenzufolge die Bank bis zu 5 000 Stellen abbauen will. Zumindest ein gewisser Stellenabbau in Deutschland käme nicht überraschend, kommentierten Händler am Morgen. Tags zuvor hatten bereits Spekulationen über bevorstehende Kostensenkungen bei den Banken die Runde gemacht.

Infineon litten unter einem negativen Analystenkommentar und verbuchten mit minus 0,13 Prozent auf 8,56 Euro als einziger Dax-Wert Verluste. Die Analysten der Deutschen Bank stuften die Aktien von "Hold" auf "Sell" ab und senkten das Kursziel von acht auf 7 Euro. Die Analysten begründeten den Schritt mit ihrer negativen Einstellung gegenüber der Preisentwicklung bei Dram-Speicherchips. Nach einem ungewöhnlich guten Jahr habe die Speicherchip-Industrie ein Überangebot von 9,5 Prozent für das kommende Jahr erzeugt.

Im MDax verloren die Aktien der Rheinmetall AG 5,12 Prozent auf 36,90 Euro. Die Gesellschaft hatte mitgeteilt, die Unternehmerfamilie Röchling wolle ihre Beteiligung an dem Rüstungskonzern vollständig abbauen. Die Familie kontrolliert 42,1 Prozent des Grundkapitals von Rheinmetall. Rheinmetall will die nicht stimmberechtigten Vorzugsaktien der Gesellschaft in stimmberechtigte Stammaktien umwandeln.

Die Aktien des Finanzdienstleisters MLP stiegen um 0,61 Prozent auf 14,82 Euro. MLP steigerte im dritten Quartal seine Ergebnisse überraschend deutlich und bestätigte den Ausblick auf das Gesamtjahr. In den ersten neun Monaten war das Maklergeschäft erneut der wichtigste Wachstumstreiber, teilte MLP mit.

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