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Aktien Frankfurt Eröffnung: Etwas fester - MLP nach Zahlen im Fokus

Die anhaltende Entspannung am Ölmarkt und der sinkende Euro haben die deutschen Aktienmärkte am Mittwoch angetrieben. Auch die Kursgewinne in Tokio und die leichte Erholung im späten US-Handel unterstützen die Kurse, sagten Händler. Der Leitindex DAX gewann am Morgen 0,72 % auf 3 798,23 Punkte. Der Mdax stieg um 0,16 % auf 4 876,06 Zähler. Der Tecdax rückte um 0,45 % auf 475,96 Punkte vor.

dpa-afx FRANKFURT. Die anhaltende Entspannung am Ölmarkt und der sinkende Euro haben die deutschen Aktienmärkte am Mittwoch angetrieben. Auch die Kursgewinne in Tokio und die leichte Erholung im späten US-Handel unterstützen die Kurse, sagten Händler. Der Leitindex DAX gewann am Morgen 0,72 % auf 3 798,23 Punkte. Der Mdax stieg um 0,16 % auf 4 876,06 Zähler. Der Tecdax rückte um 0,45 % auf 475,96 Punkte vor.

Nach Vorlage von Zahlen hatten die im Mdax notierten Aktien von MLP im frühen Handel noch zugelegt, später drehte das Papier jedoch ins Minus und verlor zuletzt 0,85 % auf 11,70 ?. Die Daten lagen laut Analysten im Rahmen der Erwartungen. "Allerdings war der Ausblick nicht konkret", sagte ein Marktteilnehmer. Die Analysten der Landesbank Rheinland Pfalz bestätigten den Titel nach Vorlage von Zahlen mit "Marketperformer".

Lufthansa-Aktien erholten sich wegen der Entspannung am Ölmarkt weiter und legten um 1,26 % auf 9,68 ? zu. Händler zeigten sich von den Kursgewinnen dennoch überrascht, schließlich gab es negative Meldungen zur Flugbranche. So drängen die Lufthansa und andere europäische Fluggesellschaften die EU-Regierungen, die Haftung für Terrorismusschäden zu übernehmen. "Ohne Staatshaftung besteht die Möglichkeit, dass der Flugverkehr eingestellt werden muss, wenn die Versicherer wie angekündigt ihre Terrordeckung kündigen", sagte Lufthansa-Versicherungschef Ralf Oelßner der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe).

Hingegen spielte laut Händlern die Meldung über zwei Flugzeugunglücke in Russland kaum eine Rolle. "Wenn es ein terroristischen Hintergrund hat, dann waren es wohl Tschetschenen, somit wäre es eher ein inner-russisches Problem", sagte ein Marktteilnehmer. Nach dem zeitgleichen Absturz zweier russischer Passagierjets mit insgesamt 88 Toten hat Präsident Wladimir Putin wegen des Verdachts auf einen Terroranschlag Ermittlungen des Inlandsgeheimdienstes FSB angeordnet. Wegen der der Wahl in Tschetschenien am kommenden Sonntag (29. August) herrscht in Russland Angst vor Terroranschlägen.

Aktien der Deutschen Börse standen bei 39,28 ? - ein Minus von 0,23 %. Der Frankfurter Börsenbetreiber greift laut "Financial Times Deutschland" (FTD, Mittwochausgabe) nach der London Stock Exchange - gegen den Widerstand des Konkurrenten Euronext. Erst am Freitag hatte die Schweizer Börse SWX eine Fusion mit der Deutschen Börse abgelehnt, zeigte sich aber offen für weitere Kooperationen.

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