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Aktien Frankfurt Eröffnung: Etwas schwächer - Warten auf die US-Notenbank

Nach leicht negativen Vorgaben wegen wieder höherer Ölpreise sind die Aktien an der Frankfurter Börse am Dienstag mit zumeist knapp behaupteten Notierungen gestartet. Der Dax verlor im frühen Handel 0,17 % auf 3 970,89 Punkte. Der MDax stieg um 0,05 % auf 5 044,15 Punkte, der TecDax gab 0,60 % auf 496,57 Punkte ab.

dpa-afx FRANKFURT. Nach leicht negativen Vorgaben wegen wieder höherer Ölpreise sind die Aktien an der Frankfurter Börse am Dienstag mit zumeist knapp behaupteten Notierungen gestartet. Der Dax verlor im frühen Handel 0,17 % auf 3 970,89 Punkte. Der MDax stieg um 0,05 % auf 5 044,15 Punkte, der TecDax gab 0,60 % auf 496,57 Punkte ab.

Die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend steht klar im Fokus. "Die wohl als sicher anzusehende Erhöhung der Leitzinsen um weitere 25 Basispunkte dürfte eingepreist sein; besonderes liegt allerdings auf den erklärenden Aussagen der FED", schrieb Helabatrust. Wichtig sei nach dem neuen Anstieg auch die Ölpreisentwicklung, sagten Händler.

Altana-Aktien rutschten im frühen Handel mit minus 0,61 % auf 47,51 ? ans Dax-Ende. Am Vortag habe Altana noch die stärksten Kursgewinne verzeichnet und zeige nun eine Reaktion, sagte ein Händler. Das Unternehmen will unterdessen sein Pharmageschäft auf eine breitere Basis stellen und die Forschung im Bereich Onkologie forcieren.

Die Banken rückten am Morgen in den Fokus, nachdem laut Händlern Gerüchte über ein Interesse der Citigroup an der Hypovereinsbank herumgereicht worden seien. Die Amerikaner zeigten Interesse am Aktienpaket der Münchener Rück an der Bayerischen Bank. HVB-Aktien gewannen 1,88 % auf 15,68 ?, Commerzbank legten 0,85 % auf 15,36 ? zu.

Aktien des Chipherstellers Infineon zählten mit plus 1,05 % auf 8,69 ? ebenfalls zu den Favoriten. Händler verwiesen auf positive Vorgaben aus den USA, wo das Branchenbarometer Philadelphia-Semiconductor-Index (SOX) am Vorabend knapp drei Prozent zugelegt hatte.

Bei den Werten aus der zweiten Reihe verteuerten sich die Aktien der Deutschen Postbank um 0,52 % auf 30,96 ?. Die Postbank Vermögensberatung AG entwickele sich besser als erwartet, sagten Händler. Die Postbank-Tochter wächst stärker als geplant und übertrifft bei der Produktivität im Vertrieb und beim Ertrag je Kunde die eigenen Erwartungen, hieß es in einem Interview der "Börsen-Zeitung" mit dem Bereichschef.

Die Aktien der freenet.de verloren 0,38 % auf 12,95 ?. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) untersucht den Handel mit Aktien des Hamburger Internetanbieters im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 9. August.

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