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Aktien Frankfurt Eröffnung: Kaum verändert - Entscheidende Impulse fehlen

Bei relativ dünner Nachrichtenlage sind die deutschen Aktien am Freitag bei einem insgesamt kaum veränderten Niveau uneinheitlich gestartet. Der Dax gewann im frühen Handel 0,06 Prozent auf 3 936,47 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Bei relativ dünner Nachrichtenlage sind die deutschen Aktien am Freitag bei einem insgesamt kaum veränderten Niveau uneinheitlich gestartet. Der Dax gewann im frühen Handel 0,06 Prozent auf 3 936,47 Punkte. Der MDax fiel um 0,09 Prozent auf 5 053,85 Punkte, der TecDax legte 0,07 Prozent auf 503,63 Punkte zu.

Insgesamt gebe es kaum neue Impulse und entsprechend ruhig starte der deutsche Markt in den Handel, sagte ein Börsianer. Marktbewegende Nachrichten zu deutschen Unternehmen seien kaum zu erkennen. Telekomwerte stünden wegen der am Morgen vorgelegten Ericsson-Zahlen mit im Blick. Wie an den Vortagen würden auch Ölpreis und Euro kritisch beäugt.

Metro-Aktien kletterten mit plus 2,36 Prozent auf 37,26 Euro an die Dax-Spitze. Die Analysten von UBS hatten den Titel von "Neutral" auf "Buy" angehoben und das Kursziel mit 43 Euro beziffert.

Autowerte zählten zu den größten Verlierern. Wie an den Vortagen drückten unter anderem das hohe Ölpreisniveau und der steigende Euro auf die Stimmung, sagten Händler. Gerüchte über eine bevorstehende Kapitalerhöhung drückten die VW-Aktien um 3,01 Prozent auf 33,85 Euro. Händler verwiesen auf Spekulationen über eine Kapitalerhöhung in der Höhe von zwei Mrd. Euro. BMW-Aktien verloren 0,72 Prozent auf 33,30 Euro.

Technologiewerte stehen nach Quartalszahlen von Microsoft , Amazon.com und Google im Blick. Im Dax weiten SAP ihre Kursgewinne vom Vortag in Reaktion auf Zahlen um 0,64 Prozent auf 134,27 Euro aus. Der US-Wettbewerber Peoplesoft hatte nach US-Börsenschluss guten Zahlen vorgelegt.

Im MDax rutschten die Aktien des schwer angeschlagenen Einzelhändlers Karstadt-Quelle mit minus 3,98 Prozent auf 9,16 Euro ans Indexende. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" kosten Krise und Sanierung den Handelskonzern massiv Umsatz. Zudem sei nicht auszuschließen, dass der Sanierungsplan des Unternehmens nachgebessert werden müsse.

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