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Aktien Frankfurt Eröffnung: Knapp behauptet - Fed bringt kaum Impulse; Ölpreis

Nach der wie erwartet ausgefallenen US-Leitzinserhöhung sind die Aktien an der Frankfurter Börse am Mittwoch angesichts hoher Ölpreise mit knapp behaupteten Notierungen gestartet. Der Dax verlor im frühen Handel 0,24 % auf 3 981,44 Punkte. Der MDax fiel um 0,16 % auf 5 053,85 Punkte. Der TecDax legte dagegen um 0,11 % auf 500,98 Punkte zu.

dpa-afx FRANKFURT. Nach der wie erwartet ausgefallenen US-Leitzinserhöhung sind die Aktien an der Frankfurter Börse am Mittwoch angesichts hoher Ölpreise mit knapp behaupteten Notierungen gestartet. Der Dax verlor im frühen Handel 0,24 % auf 3 981,44 Punkte. Der MDax fiel um 0,16 % auf 5 053,85 Punkte. Der TecDax legte dagegen um 0,11 % auf 500,98 Punkte zu.

Die Nachrichtenlage sei relativ dünn und die Entscheidung der US-Notenbank habe keine Überraschungen gebracht, sagte ein Frankfurter Händler. In den USA war der Leitzins am Vorabend um weitere 25 Basispunkte erhöht worden und die erklärenden Aussagen der Fed brachten laut Händlern keine Impulse. Der hohe Ölpreis bleibe ein belastender Faktor, habe aber zuletzt an Gewicht verloren.

Autowerte belasteten den Dax im frühen Handel. Händler verwiesen auf den hohen Ölpreis und den gestiegenen Euro. Die Aktien von Daimlerchrysler rutschten mit minus 0,74 % auf 34,87 ? ans Dax-Ende. Zusammen mit den anderen Herstellern von Nutzfahrzeugen stehe die Aktie wegen der Fachmesse IAA Nutzfahrzeuge weiter im Fokus, sei aber bereits am Vortag von den Höchstständen abgebröckelt. BMW-Titel gaben um 0,69 % auf 34,54 ? ab.

Aktien der Deutschen Telekom setzten sich mit plus 1,21 % auf 15,01 ? an die Dax-Spitze. Die Kunden des Ex-Monopolisten müssen sich nach einer Entscheidung der Regulierungsbehörde auf höhere Telefonkosten einstellen. Die kommunalen Telekomanbieter könnten für die Nutzung ihrer Netze im Durchschnitt 25 % mehr als die Telekom veranschlagen.

Thyssenkrupp-Titel verloren 0,31 % auf 15,86 ?. Ein Händler verwies auf negative Vorgaben aus den USA. US Steel war nach einem negativen Kommentar von Prudential unter Druck geraten. Die Analysten hatten auch die Einstufung des Stahlsektors auf "Neutral" reduziert.

Karstadtquelle gewannen im MDax 0,93 % auf 14,13 ?. Der Vorstand der Konzerntochter Neckermann Versand AG schließt nach einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" (FR) betriebsbedingte Kündigungen im größerem Umfang nicht mehr aus. Nach Einschätzung eines Händlers ist möglicherweise das anstehende "Aufräumen bei Neckermann ein gutes Signal für die Warenhäuser und den Versandhandel bei Karstadtquelle".

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